Waldbrand bei Graz gelöscht

Teils mehr als 200 Feuerwehrleute waren mit dem am Donnerstagabend entdeckten Brand eines sehr trockenen Waldstückes in steilem Gelände beschäftigt gewesen. Unterstützt wurden die 18 Feuerwehren mit ihren mehr als 40 Fahrzeugen auch von Feuerwehrdrohnen und Hubschraubern, die die Flammen auf dem steilen Waldhang auch aus der Luft bekämpften.
Der Brand umfasste eine Waldfläche von rund zweieinhalb Hektar, rund fünf Hektar könnten in Mitleidenschaft gezogen worden sein, hielt die Kommunikation des Landes Steiermark am Freitagabend per Aussendung fest. Die Löscharbeiten hatten sich in dem steilen, schwer zugänglichen Gelände schwierig gestaltet und bei der extremen Trockenheit des Waldbodens konnten sich die Flammen rasch ausbreiten. So gelang es erst am Freitag, den Brand unter Kontrolle zu bringen. Auch am Samstag wurde das Gelände noch von überfliegenden Feuerwehrdrohnen ins Visier genommen, so Feuerwehrsprecher Buchgraber.
Fünf Personen während des Einsatzes verletzt
Nach den Löscharbeiten bekämpften die Feuerwehren auch noch die Glutnester. Während des Einsatzes wurden insgesamt sechs Personen verletzt – fünf wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht und dort ambulant versorgt. Eine Einsatzkraft wurde an der Hand verletzt.
Der neue steirische Landeshauptmann, Mario Kunasek (FPÖ), hat sich noch am Freitag ein Bild vom Brandgebiet gemacht und auch einen Appell an die Bevölkerung gerichtet: „Ich bitte aufgrund der trockenen Wälder darum, bei der Verwendung von Feuerwerkskörpern äußerst sorgfältig damit umzugehen und bei zu großer Gefahr, überhaupt darauf zu verzichten.“ Wodurch der Brand ausgelöst wurde, stand indessen noch nicht fest. Die Ermittlungen würden noch andauern, hieß es auf Anfrage gegenüber der APA vonseiten der Landespolizeidirektion Graz.
apa






