Bozen: Festnahme von Wirtschaftsberater wird Politikum

„Wer nichts zu verbergen hat, handelt nicht so“
Sven Knoll kritisiert scharf, dass die Südtiroler Volkspartei (SVP) wiederholt Versuche blockiert habe, Transparenz herzustellen. Bereits im Untersuchungsausschuss zum SVP-Spenden-Skandal sei es nicht gelungen, wesentliche Zeugen zu hören.
„Wer nichts zu verbergen hat, handelt nicht so“, meint Knoll. Er fordert Landeshauptmann Arno Kompatscher auf, sich öffentlich zu den Vorwürfen zu äußern und Klarheit über die Verbindungen zwischen der SVP, Hager und Benko zu schaffen.
Gründliche Aufklärung im Landtag
Der Skandal wirft laut Knoll ein alarmierendes Licht auf die engen Verflechtungen zwischen wirtschaftlichen Interessen und politischen Entscheidungen in Südtirol. „Es darf nicht sein, dass persönliche oder parteipolitische Interessen die Integrität der öffentlichen Institutionen gefährden“, betonte er.
Die Süd-Tiroler Freiheit wolle sich nun dafür einsetzen, dass der Fall Hager und die SVP-Spendenaffäre gründlich im Landtag untersucht werden. Einschüchterungsversuche oder rechtliche Schritte würden sie davon nicht abhalten, so Knoll.






