Südtiroler helfen in Flutgebieten

In der Toskana sei seit 50 Jahren in einem derart kurzen Zeitraum nicht so viel Regen gefallen wie jetzt, erklärte Regionalpräsident Giani. Seit 1966 habe es nicht mehr so viel geregnet. Hunderte Angehörige von Rettungseinheiten sowie Freiwillige standen im Einsatz, um die Straßen der betroffenen Gemeinden von Schlamm und Geröll freizuschaufeln. Wasserpumpen waren im Dauereinsatz. Giani bezifferte die Unwetterschäden auf eine halben Milliarde Euro.
Auch in anderen italienischen Regionen kam es wegen der Unwetter zu Problemen. Der Pegel des Po stieg weiter an und überschwemmte mehrere hundert Hektar Felder in der Gegend der Stadt Mantua. Die Situation entlang Italiens längstem Fluss wird von den Behörden ständig beobachtet.
Südtiroler machen sich auf den Weg
Wie der Landesrettungsverein Weißes Kreuz auf seiner Facebookseite mitteilt, ist am Sonntag eine Truppe von Helfern in die Toskana aufgebrochen. Die freiwilligen Helfer werden die örtlichen Behörden unterstützen und der schwer betroffenenen Bevölkerung bei den Aufräumarbeiten zur Seite stehen.
Regen hält an
Die Schlechtwetterfront soll auch in den nächsten Tagen anhalten. Die Gemeinde Venedig schaltete am Sonntag zum zweiten Mal binnen einer Woche das Dammsystem MOSE ein, um das Stadtzentrum vor Hochwasser zu schützen. Auch auf Sizilien sanken die Temperaturen. Auf dem Vulkan Ätna fiel Schnee.






