Israelfeindliche Demonstration – Tausende Teilnehmer

Wie tagesschau.de auf seiner Website mitteilt, seien unter den Demonstranten Familien mit Kindern zu sehen gewesen, aber auch einige Vermummte. Demonstranten trugen zahlreiche Palästinenserflaggen und Plakate mit Aufschriften wie „Stoppt den Genozid in Gaza“ oder „Freiheit für Palästina“. Eine Rednerin forderte ein Ende der „Apartheidskultur“ und den Stopp der Bombardierungen in Gaza.
Wie die Polizei am Abend dem rbb sagte, wurden 59 „freiheitsentziehende Maßnahmen“ durchgeführt. Es gab demnach 64 Anzeigen, in 16 Fällen wegen des Verdachts der Volksverhetzung.
Demonstranten besetzen Skulptur
Einige Teilnehmer seien auf den Neptunbrunnen geklettert. Einer von ihnen habe dabei immer wieder auf den Dreizack der Statue eingehackt und wollte diesen offensichtlich demolieren, teilt die Bild auf ihrem Onlineportal mit. Ob die bronzene Neptun-Figur nun tatsächlich beschädigt wurde, ist derzeit noch unklar.
Feindliche Aussagen untersagt
Nach Angaben der Polizei sind jegliche Äußerungen untersagt, die antisemitisch, antiisraelisch und gewalt- oder terrorverherrlichend sind. Dennoch sollen im Laufe der Demonstration auch Rufe wie „Israel bombardieren“ gefallen sein.
Zum Protestmarsch durch Berlin hätten pro-palästinensische Gruppierungen sowie linksgerichtete Organisationen aufgerufen.






