von ag 04.11.2023 19:36 Uhr

Israelfeindliche Demonstration – Tausende Teilnehmer

Eine pro-palästinensische Demonstration in Berlin ist deutlich größer geworden als von den Veranstaltern erwartet. Statt 2.000 haben sich laut Polizei 8.500 Menschen versammelt. Medienberichten zufolge gab es 59 vorläufige Festnahmen, 30 Strafanzeigen wegen Fahnen, davon 16 wegen Volksverhetzung.

Symbolbild von Franz P. Sauerteig auf Pixabay

Wie tagesschau.de auf seiner Website mitteilt, seien unter den Demonstranten Familien mit Kindern zu sehen gewesen, aber auch einige Vermummte. Demonstranten trugen zahlreiche Palästinenserflaggen und Plakate mit Aufschriften wie „Stoppt den Genozid in Gaza“ oder „Freiheit für Palästina“. Eine Rednerin forderte ein Ende der „Apartheidskultur“ und den Stopp der Bombardierungen in Gaza.

Wie die Polizei am Abend dem rbb sagte, wurden 59 „freiheitsentziehende Maßnahmen“ durchgeführt. Es gab demnach 64 Anzeigen, in 16 Fällen wegen des Verdachts der Volksverhetzung.

Demonstranten besetzen Skulptur

Einige Teilnehmer seien auf den Neptunbrunnen geklettert. Einer von ihnen habe dabei immer wieder auf den Dreizack der Statue eingehackt und wollte diesen offensichtlich demolieren, teilt die Bild auf ihrem Onlineportal mit. Ob die bronzene Neptun-Figur nun tatsächlich beschädigt wurde, ist derzeit noch unklar.

Feindliche Aussagen untersagt

Nach Angaben der Polizei sind jegliche Äußerungen untersagt, die antisemitisch, antiisraelisch und gewalt- oder terrorverherrlichend sind. Dennoch sollen im Laufe der Demonstration auch Rufe wie „Israel bombardieren“ gefallen sein.

Zum Protestmarsch durch Berlin hätten pro-palästinensische Gruppierungen sowie linksgerichtete Organisationen aufgerufen.

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