von ih 07.03.2016 10:00 Uhr

Bozen: Ausländische Jugendbande prügelt auf Schüler ein

Vor allem in den Städten Südtirols breiten sich derzeit kriminelle Jugendbanden aus. Ein besonders dreister und aggressiver Fall von Jugendgewalt soll sich sich Ende Februar im Pausenhof der Gutenberg-Schule in Bozen abgespielt haben. Drei betrunkene junge Ausländer sollen mit Bierflaschen bewaffnet auf Schüler eingeprügelt haben.
Die "Gutenberg"-Schule in Bozen - Foto: Land Südtirol

Der Freiheitliche Landtagsabgeordnete Pius Leitner forderte nun in einer aktuellen Anfrage im Landtag eine lückenlose Aufklärung des Vorfalls von der Landesregierung.

Pöbeleien in Mittagspause führten zu Auseinandersetzung

Landesrat Philipp Achammer schilderte in seiner Antwort daraufhin ausführlich, wie sich der genannte Vorfall vom 22.02.16 zugetragen habe.

Demnach seien Schüler der Landesberufsschule Gutenberg im Einkaufszentrum „Twenty“, wo sie ihre Mittagspause verbrachten, von einer anderen Gruppe Jugendlicher angepöbelt worden. Diese Provokationen seien auf dem Rückweg zur Schule und schließlich auf dem Schulareal fortgeführt worden bis es schließlich zu körperlichen Angriffen gekommen sei. Der Dienst tuende Hausmeister habe sofort interveniert und die Angriffe abgewehrt, so Achammer.

Weißes Kreuz musste gerufen werden

Unmittelbar nach dem Übergriff seien die Direktorin und deren Stellvertreterin zur Stelle gewesen und hätten die Situation beruhigt und unter Kontrolle gebracht. Die betroffenen Schüler seien betreut und die Ordnungskräfte und das Weiße Kreuz verständigt worden. Die Ordnungskräfte hätten in der Folge die vermutlich Verantwortlichen ausfindig gemacht, erklärt der Landesrat.

Am Folgetag seien weitere Gespräche mit den betroffenen Eltern und den Elternvertretern durchgeführt worden. Außerdem sei eine außerordentliche Plenarsitzung abgehalten worden, um über den Vorfall aufzuklären und weitere Schritte abzustimmen.

Schülern soll nun geholfen werden

Im Rahmen der bereits bestehenden schulinternen Unterstützungs- und Beratungsarbeit seien Angebote in Planung, bei denen die Schüler vermittelt bekommen, wie in solchen Situationen am besten reagiert werde, erläutert Achammer weiter.

Zudem werde die Landesregierung gemeinsam mit den Ordnungskräften sämtliche Bemühungen fortsetzten, um die Sicherheit im öffentlichen Raum zu stärken. Dazu gehöre in besonderer Weise, dass die Urheber solcher Vorfälle unmittelbar zur Rechenschaft gezogen werden müssen, so Achammer abschließend.

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