von lif 09.11.2022 19:21 Uhr

Sechs Verletzte bei Unfall

Ein mutmaßlicher Schlepper ist am Dienstag in Horitschon (Bezirk Oberpullendorf) mit einem Kastenwagen, in dessen Laderaum sich 15 Flüchtlinge befanden, gegen einen Zaun gekracht. Sechs Migranten wurden dabei verletzt und mussten im Spital behandelt werden. Der 22-jährige Lenker wurde festgenommen. Er dürfte auf der Flucht vor der Polizei die Kontrolle über den Transporter verloren haben, bestätigte ein Polizeisprecher am Mittwoch einen Bericht der „Kronen Zeitung“.

Foto: Flickr/JouWatch/cc

Der 22-Jährige war am Grenzübergang bei Horitschon davongerast, als Polizisten den Kastenwagen anhalten und kontrollieren wollten. Nach dem Unfall wollte er zu Fuß weiter flüchten, konnte aber, ebenso wie ein Komplize in einem Begleitfahrzeug, festgenommen werden, berichtete die Landespolizeidirektion Burgenland.

Die SPÖ nahm den Unfall zum Anlass, um erneut Kritik an Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) zu üben. Dieser habe die Situation nicht im Griff, erläuterte Landesgeschäftsführer Roland Fürst in einer Aussendung. Die derzeitigen Probleme rund um die Themen Asyl und Migration seien „Ergebnis einer verfehlten Showpolitik“ der ÖVP. Die burgenländische Volkspartei wiederum forderte einen Sicherheitsgipfel des Landes. Dort sollen die „Kräfte im Kampf gegen illegale Migration“ gebündelt werden, um der Bevölkerung gemeinsam mit dem Bund mehr Sicherheit zu geben, so Klubobmann Markus Ulram.

APA/UT24

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