Alfreider zur Wintersaison: „Das kann uns nicht egal sein“

„Wenige Tage zuvor haben wir in der Staat-Regionen-Konferenz das Sicherheitsprotokoll für die Inbetriebnahme der Aufstiegsanlagen genehmigt, die genauso streng sind wie im öffentlichen Nahverkehr. Die Richtlinien wurden gemeinsam mit den Kollegen der Provinzen und Regionen Trient, Aosta, Piemont, Lombardei, Venetien und Friaul-Julisch Venetien und der FISI erarbeitet und von allen einstimmig mitgetragen“, berichtet Alfreider.
Der Landesrat fordert deshalb, dass auf europäischer und nationaler Ebene eine klare Linie definiert werde – denn es sei durch solch grobe Einschnitte der gesamte Alpenraum betroffen und andere Gebiete auch.
„Ähnlich wie Österreich haben wir an einem umfangreichen Konzept gearbeitet, um den Südtiroler Wintersportbegeisterten und den Touristen eine sichere Mobilität und sicheren Aufenthalt zu ermöglichen. Unsere Betriebe haben viel Vernunft und Tatkraft bewiesen, um eine eingeschränkte, aber sichere Corona-Wintersaison für Einheimische und Touristen vorzubereiten“, so Alfreider.
Bereits letzte Wintersaison ein Fiasko
Vor dem Hintergrund der letzten Wintersaison, die für die Branche bereits markante Einbußen aufgrund fehlender Übernachtungen brachten (minus 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswinter) habe sich der Sektor nun intensiv vorbereitet.
„Von der sozialen Verantwortung unserer Betriebe gegenüber ihren Mitarbeitern ganz zu Schweigen – wie viele Arbeitsplätze gefährdet sind und welche Einzelschicksale sich dahinter verbergen, kann uns nicht egal sein“, meint Alfreider.






