von fe 20.04.2020 08:29 Uhr

Österreichs erster virtueller Marktplatz für regionale Betriebe

Das innovative Start-up VirtRegio aus dem Bezirk Landeck, ermöglicht regionalen Betrieben einen 3D-Zwilling des eigenen Geschäfts ins Internet zu bringen und ohne Vorkenntnisse einen Onlineshop zu eröffnen.

Im Bild Johannes Tilg, Patrick Skalitzky (im iPad), Michael Venier - VirtRegio GmbH

Johannes Tilg aus Landeck, Michael Venier aus Schönwies und Patrick Skalitzky aus Perchtoldsdorf, Niederösterreich sind die Gründer von VirtRegio, des ersten virtuellen Marktplatzes in Österreich. Sie haben dieses Projekt anlässlich der Beschränkungen des Handels während der Corona-Krise ins Leben gerufen und in Eigeninitiative umgesetzt.

Virtuelles Onlineshopping ist das Einkaufen der Zukunft

„Unser Ziel ist die Verschmelzung des realen Einkaufserlebnisses mit der virtuellen Welt. Wir wollen mit Innovation gegen das Aussterben regionaler Einzelhandelsstraßen kämpfen. Mit unserer Technologie können regionale Händler ein durchgängiges Einkaufserlebnis über alle Kanäle hinweg schaffen und ihr Geschäft im Internet optimal präsentieren“, so VirtRegio-Mitgründer und Geschäftsführer Johannes Tilg.

Umgesetzt wird die Virtualisierung durch einen präzisen Scan des Verkaufsraumes. Dieser wird auf den Onlineshop von VirtRegio eingebunden. Kunden können sich so – ähnlich wie man es von „Street View“- Diensten kennt – virtuell durch das Geschäft klicken und Vertrauen zum Shop gewinnen. Dies funktioniert sowohl mit, als auch ohne VR-Brille. Händler können bestimmte Produkte besonders hervorheben und auch Werbevideos einbinden. So wird der stationäre Handel ideal um die Vorteile der virtuellen Welt ergänzt.
„Besonderes Augenmerk haben wir auf die Einfachheit unseres Angebots gelegt, denn vielen regionalen Händlern ist das Betreiben eines eigenen Online-Shops zu kompliziert. Bei uns brauchen Händler nur ein Smartphone, um loszulegen: Foto machen, kurz beschreiben, Preis festlegen und schon kann das Produkt online gekauft werden“, so der zweite VirtRegio-Gründer Michael Venier.

Regionale Onlineshops als zweites Standbein für das stationäre Geschäft

„Immer mehr Österreicher wünschen sich regionale Onlineshops. Wir haben eine Lösung entwickelt, mit der wir ganze Gemeinden und Regionen binnen weniger Tage online bringen können. Dadurch ergeben sich zahlreiche Synergien, wie etwa gemeinsame Marketingmaßnahmen. Dies ist die ideale Lösung für regionale Wirtschaftsvereinigungen und Gemeinden, sowie Sponsoren, um heimische Betriebe schnell online zu bringen“, so der dritte Gründer und Investor Patrick Skalitzky.

„VirtRegio sieht sich als Digitalisierungspartner des regionalen Handels und bietet neben Beratungen auch professionelle Imagevideos oder Fotos zur besseren Teampräsentation, sowie die Planung und Durchführung von Social-Media-Kampagnen an“, erläutert der zukünftige Geschäftsführer Johannes Tilg.

Auf der Landingpage https://www.virtregio.at/partner-werden/ können interessierte Händler mit unserem Testbetrieb C.O.R.D.A Geiger aus Landeck (Tirol) in die Welt eines 3D-Zwilling des eigenen Betriebs eintauchen und uns kontaktieren. „Wir setzten uns mit jedem Interessierten in Verbindung und vereinbaren einen Termin für den Scan vor Ort“, so Michael Venier.

Für jede Bestellung wird ein Baum gepflanzt

Das Team plant auch, die Welt grüner zu machen und über Jahrzehnte nachhaltig CO2 abzubauen. „Klimaschutz und Nachhaltigkeit sind uns generell ein besonderes Anliegen. Wir wollen dem Planeten mit regionalen Lieferketten etwas Gutes tun und zusätzlich wirklich etwas bewirken. Daher pflanzen wir für jede Online-Bestellung in Kooperation mit dem NGO Plant-for-the-Planet einen Baum“, so Patrick Skalitzky.

Demnächst geht es los

Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Lage, bedingt durch das Coronavirus, wollen die drei Schwung in die Sache bringen. „Wir bieten faire und günstige Preise, weil wir wissen, dass der regionale Handel gerade jetzt Unterstützung braucht. Unsere Programmierer arbeiten mit Hochdruck und wir planen in den nächsten Wochen live zu gehen. Interessierte Händler, die sich jetzt gleich melden, können von Anfang an mit dabei sein und mit uns den stationären Handel wieder ankurbeln und erfolgreich ein zweites Standbein aufbauen“, so Tilg.

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