von fe 18.10.2019 16:10 Uhr

Bergretter bringen verletzten Burgstaller in Sicherheit

Gleich drei Mal hat die Bergrettung Meran am Donnerstag ausrücken müssen. Zwei Einsätze gingen glimplich aus, bei einem brachten die Retter einen 63-Jährigen aus Burgstall in Sicherheit. Der Mann war mit dem Rad gestürzt und hatte sich Gesichts- und Kopfverletzungen zugezogen.

Foto: Bergrettung Meran

Gegen 08.30 Uhr wurde die Bergrettung Meran nach Partschins gerufen. Am Gigglberg hat eine deutsche Wanderin Wanderstöcke und einen Hut gefunden. Da sie schlimmeres vermutete, hatte sie einen Notruf abgesetzt. Die Bergrettung Meran begab sich zur Fundstelle und konnte nach einer längeren Nachforschung erfahren, dass am Abend zuvor zwei deutsche Wanderer in der Dunkelheit abgestiegen waren, stürzten und dabei die Ausrüstung verloren hatten. Diese konnte den Besitzern gebracht werden mit der Bitte, die Tourenplanung das nächste Mal besser durchzuführen.

Am späten Nachmittag wurde die Bergrettung Meran erneut alarmiert. Der 63-jährige C.Z. aus Burgstall stürzte auf der Talfahrt vom Wieslerhof (576m oberhalb von Burgstall) mit seinem Fahrrad und verletzte sich im Gesicht und am Kopf. Nach einer intensiven Suche wurde der Verunfallte erstversorgt und mit der Trage bis zu einer Lichtung gebracht, von wo ihn der Rettungshubschrauber Pelikan 1 direkt ins Krankenhaus von Bozen flog. Die Bergrettung Meran kümmerte sich noch um den Abtransport des Fahrrades.

Am Abend gegen 20.00 Uhr wurde zum dritten Mal Alarm geschlagen. Ein aufmerksamer Bauer hatte am 1000-Stufenweg ober Naturns Lichtzeichen gesehen. Die Bergrettung Meran rückte aus und begab sich an die besagte Stelle. Dort wurden drei bundesdeutsche Jugendliche aufgefunden, welche die Nacht im Freien verbringen wollten. Ihre Stirnlampen wurden als Notsignal interpretiert. Nach einer guten Stunde rückte die Bergrettung Meran wieder ein.

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