von ih 27.10.2018 12:10 Uhr

„Verkehr bricht auf Brennerautobahn zusammen“

Das EU-Parlament hat diese Woche beschlossen, dass zukünftig in der gesamten EU ein kilometerbasiertes Mautsystem für LKW auf den Autobahnen eingeführt werden soll. Die Süd-Tiroler Freiheit fordert bereits seit Jahren ein einheitliches Tarif- und Mautsystem auf der gesamten Brennerautobahn in der Europaregion Tirol, um den LKW-Umwegverkehr zu vermeiden und die stauverursachende Mautstelle in Sterzing abzubauen. Wie notwendig dies sei, zeige sich gerade heute wieder. Derzeit stauen die LKW nämlich auf der Nordspur von der Mautstelle Sterzing bis fast nach Bozen zurück, teilt die Bewegung mit.

Symbolbild: UT24

Nach dem gestrigen LKW-Fahrverbot wegen dem österreichischen Nationalfeiertag, breche am heutigen Samstag der gesamte Verkehr auf der Nordspur der Südtiroler Brennerautobahn zusammen, da die LKW einmal mehr unkoordiniert und unkontingentiert auf die Autobahn gelassen würden.

„Das veraltete Mautsystem der A22 ist zudem nicht mehr in der Lage, den wachsenden Verkehrsstrom zu bewältigen und verursacht insbesondere an der Mautstelle in Sterzing fast wöchentlich Staus, die das gesamt Wipptal und Eisacktal lahm legen und enorm belasten“, kritisiert der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll.

Die Süd-Tiroler Freiheit begrüßt daher den Beschluss des EU-Parlaments für ein einheitliches Mautsystem und fordert die rasche Umsetzung in der Europaregion Tirol. Mit einem einheitlichen Mautsystem ließe sich das Nadelöhr an der Mautstelle in Sterzing beseitigen und die dort verursachten Staus würden wegfallen.

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