von ih 20.09.2018 18:02 Uhr

Lokale verbieten Zutritt mit Dirndl und Lederhose

Das Oktoberfest in München ist die wohl turbulenteste Zeit des Jahres in Bayerns Landeshauptstadt. Doch nicht alle Wirte sind erfreut über den Ansturm von Menschen aus aller Welt, berichtet die tz.

Symbolfoto: flirck.com/ MEINE HEIMAT [Chiemgau]/cc

Einer jener Wirte, die sich gar nicht auf das Oktoberfest freuen, ist etwa Florian Schönhofer vom Café Kosmos. „Ich ekele mich vor dem Oktoberfest“, lässt der bekannte Gastronom im Gespräch mit der tz wissen. Aus diesem Grund habe er währen der Wiesn ein generelles Trachten-Verbot für sein Lokal erlassen.

Gründe dafür habe er genug, wie er gegenüber tz weiter erklärt: „Vor Jahren hatten am ersten Wiesn-Abend Oktoberfest-Besucher gegen meine Schaufensterscheibe uriniert. Es stank erbärmlich, war nicht zum Aushalten. Seitdem hängt prominent der Zettel mit der durchgestrichenen Lederhose hier“.

Auf das generelle Trachten-Verbot ebenfalls mit aufgesprungen sind das Lokal „Cucuruncu“ in der Elisenstraße, das „404 page not found“ in der Corneliusstraße sowie die „Rodman-Bar“ in der Rumfordstraße. Wer es in besagten Lokalen dennoch mit Lederhose oder Dirndl probiert, wird abgewiesen.

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