Grausige Wolfsattacken auf Seiser Alm

Nach dem was übriggeblieben ist, an Spuren, sei es eindeutig ein Wolf gewesen. „Ich habe Angst um meine Schafe“, sagt die Hirtin Frau Michaela Prister besorgt zu UT24
Der Wolf hat an zwei Tagen hintereinander die 230 Stück Schafe umfassende Herde angegriffen. Das erste Mal in der Nacht vom Freitag auf den Samstag, so die Hirtin.
„Da ist er offensichtlich gestört worden und konnte das getötete Schaf nicht zur Gänze verzehren“, beschreibt Prister den Vorfall.
Zweite Attacke in der Nacht vom Samstag auf Sonntag
Offensichtlich durch Hunger geplagt, kehrte er in der drauffolgenden Nacht vom Samstag auf dem Sonntag zurück und riss ein weiteres Tier.
Schutzhunde eine wirksame Lösung
Für Prister gibt es für ihre Schafe nur einen wirksamen Schutz: den Einsatz von Hunden. Das ist aber nicht so einfach, denn „es müssen gut ausgebildete Schutzhunde sein“, meint Prister.
Sie müssen in einem Touristengebiet, wie der Seiser Alm, in der Lage sein, dem Menschen freundlich zu begegnen – wenn es darauf ankommt aber sofort „zum unerschrockenen Verteidiger“ avancieren, sagt die Hirtin.
Behörden in höchstem Maße alarmiert
Die zuständigen Behörden und auch die Gemeindeverwaltung, mit Bürgermeister Andreas Colli an der Spitze, sind im höchsten Maße besorgt, um die weitere Entwicklung auf der Seiser Alm.
Bilder: Michaela Prister






