von ih 07.06.2018 07:53 Uhr

Asylant nach Ermordung von 14-Jähriger in Heimat geflohen

Am Mittwochnachmittag hat die Polizei im deutschen Wiesbaden einen grausigen Fund gemacht. In einem Gebüsch neben den Bahngleisen ist der Leichnam der seit Tagen vermissten 14-jährigen Susanna aus Mainz gefunden worden. Das junge Mädchen ist Medienberichten zufolge sexuell missbraucht und anschließend erdrosselt worden. Doch von dem Tatverdächtigen, einem 20-jährigen Asylanten aus dem Irak, fehlt jede Spur.

Die 14-jährige Susanna ist Opfer eines brutalen Gewaltverbrechens geworden - Foto: Polizeipräsidium Westhessen

Schon wieder „geflohen“

Laut einem Bericht der Bild-Zeitung seien die sterbliche Überreste der 14-Jährigen direkt neben den Bahngleisen in einem Waldstück vergraben gewesen. Seither fahndet die Polizei nach einem 20-jährigen Mann aus dem Irak. Doch dieser befindet sich offenbar längst nicht mehr in Deutschland.

Der dringend Tatverdächtige, der zusammen mit seiner Familie als Flüchtling nach Deutschland gekommen war, ist jetzt offensichtlich erneut „geflohen“ – diesmal vor der deutschen Justiz. So soll er sich bereits vor Tagen in sein Heimatland abgesetzt haben, um einer Festnahme zu entgehen, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Unweit des Tatortes gelebt

Die Ermittler kamen dem Asylbewerber durch Hinweise von Zeugen auf die Schliche: Ein 13-Jähriger hatte sich bei der Polizei gemeldet. Ihm habe der Iraker laut FAZ erzählt, dass er das Mädchen am 22. oder 23. Mai getötet habe und wo er die Leiche versteckt habe.

Nachdem der Iraker seit Montag vergeblich für eine Vernehmung gesucht wurde, fahndet die Polizei jetzt wegen dringendem Mordverdacht. Der Tatverdächtige soll mit seiner Familie in einer Flüchtlingsunterkunft in unmittelbarer Nähe des Fundortes der Leiche gelebt haben.

Die 14-jährige Susanna aus Mainz war am 22. Mai nach einem Stadtbummel nicht mehr nach Hause gekommen. Wie das Mädchen in die Fänge ihres mutmaßlichen Peinigers geraten war, ist bislang nicht bekannt.

Jetzt
,
oder
oder mit versenden.

Es gibt neue Nachrichten auf der Startseite