Haushalt 2027: hds fordert konkrete Entlastung für die Wirtschaft

Der hds bewertet den vom italienischen Ministerrat verabschiedeten Haushaltsentwurf für 2027 als ersten Schritt in die richtige Richtung. Die geplanten Steuererleichterungen könnten die Kaufkraft stärken und dadurch auch der heimischen Wirtschaft zugutekommen, erklärt der Wirtschaftsverband in einer ersten Stellungnahme.
„Die geplanten Steuerentlastungen sind ein wichtiges Signal. Denn mehr verfügbares Einkommen bedeutet mehr Konsum, mehr Nachfrage und damit auch mehr Wertschöpfung für unsere heimischen Betriebe“, betont hds-Präsident Philipp Moser.
Steuerentlastungen und weniger Leerstände
Positiv hebt der hds die geplante Ausweitung der niedrigeren Einkommenssteuer hervor. Auch die angekündigte Ausdehnung der begünstigten Besteuerung von Mieteinnahmen, auf Geschäftslokale könne neue Impulse setzen. Der Verband sieht darin eine mögliche Unterstützung gegen Leerstände und für lebendige Orts- und Stadtzentren.
Energiekosten bleiben ein Problem
Kritik übt der hds daran, dass das angekündigte Maßnahmenpaket zur Senkung der Energiekosten vorerst vertagt wurde. Gerade kleine und mittlere Unternehmen benötigten rasche Entlastungen bei Strom, Energie und Abgaben, so Moser. Hohe Betriebskosten schmälerten die Wettbewerbsfähigkeit und bremsten Investitionen.
Der Staatshaushalt müsse deshalb auch die Betriebe stärker in den Blick nehmen – durch weniger Bürokratie, steuerliche Entlastungen, Investitionsanreize und bessere Rahmenbedingungen für die lokale Wirtschaft.
„Wer Kaufkraft stärkt, muss auch jene Betriebe stärken, bei denen diese Kaufkraft ankommt. Denn ohne wirtschaftlich gesunde Unternehmen gibt es weder sichere Arbeitsplätze noch lebendige Ortszentren. Daran muss sich der Haushalt 2027 messen lassen“, sagt Moser.
Der Haushaltsentwurf muss nun noch von Abgeordnetenkammer und Senat verabschiedet werden. Das soll bis Jahresende erfolgen.






