von red 21.10.2026 16:00 Uhr

Studie 2026: Tiroler wollen das Eigenheim, können es sich aber nicht leisten

Trotz anhaltend hoher Sehnsucht bleibt das eigene Zuhause für die meisten Menschen in Tirol unerschwinglich. Laut der aktuellen Tiroler Bankenstudie 2026 halten 80 Prozent der Befragten ein Eigenheim für wichtig, da es Sicherheit und Unabhängigkeit im Alter bietet.

Jeder träumt vom Eigenheim, aber kaum einer kann es sich leisten (Quelle: TierraMallorca bei pixabay)

Gleichzeitig sieht jedoch zwei Drittel der Mittelschicht den Kauf als kaum finanzierbar an. Als größte Hürden nennen 68 Prozent die Kombination aus explodierenden Immobilienpreisen, fehlendem Eigenkapital sowie hohen Zinsen und Kreditraten. Die Bevölkerung fordert daher vehement mehr staatliche Förderungen und steuerliche Entlastungen.

Neben dem Immobilienmarkt wächst auch die Sorge vor der Altersarmut: Nur 41 Prozent glauben, dass die staatliche Pension ihren Lebensstandard sichern kann. In der Folge halten neun von zehn Tirolern private Vorsorge für unerlässlich.

Während traditionell Sparbücher und Lebensversicherungen dominieren, gewinnt der Kapitalmarkt an Bedeutung. Da 69 Prozent erwarten, dass Wertpapiere künftig wichtiger werden, fordert eine klare Mehrheit der Befragten mehr Finanzbildung an Schulen, vertraut bei der Beratung aber weiterhin primär auf die eigene Hausbank.

Andreas Raffeiner

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