Notaufnahme Bozen testet eine neue App

Sie zeigt Patienten, Angehörigen und Betreuungspersonen in einfacher Form, in welcher Phase der Versorgung sie sich gerade befinden. Das reicht von der Triage über die ärztliche Untersuchung und die Abklärungen bis zum Abschluss der Behandlung. Genutzt werde die App über einen QR Code. Ihn erhalten Personen, denen bei der Triage ein Code mit geringerer Dringlichkeit zugewiesen wurde. Die Informationen können auch von zu Hause oder von unterwegs abgerufen werden, die App funktioniert auf allen mobilen Geräten.
Das sind die erwarteten Vorteile
- Der Behandlungsverlauf lässt sich in Echtzeit verfolgen.
- Wartende und Betreuungspersonen sind besser begleitet, auch wenn sie nicht vor Ort sind. Das soll die Unsicherheit verringern.
- Das Personal wird durch weniger Rückfragen entlastet.
- Es werden keine Gesundheitsdaten weitergegeben, sondern nur der Stand des Behandlungsverlaufs.
Nach der Testphase in Bozen könnte der Dienst auf die anderen Notaufnahmen im Land ausgeweitet werden. Gesundheitslandesrat Hubert Messner sagt, gerade in der Notaufnahme könne Ungewissheit die Wartezeit zusätzlich belasten. Mit SaniTrack gebe es mehr Transparenz, außerdem werde das Gesundheitspersonal bei wiederkehrenden Fragen entlastet.






