von ih 18.10.2026 13:00 Uhr

Fast zwölf Kilometer Stau vor Baustelle bei Vahrn

Erneut massive Verkehrsprobleme auf der Brennerautobahn (A22): Vor der einspurigen Baustelle bei Vahrn hat sich am Sonntagvormittag ein Stau von fast zwölf Kilometern gebildet. Zwischen Klausen und Brixen beziehungsweise Vahrn mussten Autofahrer mit einem Zeitverlust von bis zu eineinhalb Stunden rechnen. Das berichtete die Seite Verkehrsinfos.it am Sonntag um 11:45 Uhr.

Symbolbild / KI-generiert

Die bereits am Freitag ausgesprochene Warnung vor einer besonders hohen Staugefahr habe sich sowohl am Samstag als auch am Sonntag bestätigt. Vor allem die Baustelle bei Vahrn, an der der Verkehr nur einspurig geführt wird, sorgte für erhebliche Verzögerungen.

Auch weiter nördlich auf der A22 kam es zu Behinderungen. Vor der ebenfalls einspurigen Luegbrücke am Brenner staute sich der Verkehr von Brennerbad bis zur Brücke. Dort betrug der zusätzliche Zeitverlust laut Verkehrsinfos.it rund 20 Minuten.

Ausweichverkehr belastet die Staatsstraße

Die Staus auf der Autobahn führten bereits zu einem verstärkten Ausweichverkehr auf die Brennerstaatsstraße (SS12). Zwischen Klausen und Brixen kam es auch dort immer wieder zu Stauungen. Zusätzlich stockte der Verkehr durch den Ort Brenner.

Verkehrsteilnehmer müssen auf der Ausweichroute allerdings geltende Durchfahrtsverbote beachten. Auf der SS12 gelten zwei Beschränkungen für längere Fahrzeuge:

  • Zwischen Freienfeld und Mauls: Durchfahrtsverbot für Fahrzeuge mit einer Länge von mehr als zwölf Metern.
  • Zwischen Gossensaß und Pontigl: Durchfahrtsverbot für Fahrzeuge mit einer Länge von mehr als zehn Metern.

Die Verbote gelten auch für Fahrzeuggespanne. Ausgenommen sind der Ziel- und Quellverkehr sowie der Lieferverkehr.

Entspannung erst am Nachmittag erwartet

Eine deutliche Verbesserung der Verkehrslage war laut Verkehrsinfos.it erst im Laufe des Nachmittags zu erwarten. Bis dahin mussten Reisende auf der Brennerachse sowohl auf der Autobahn als auch auf der Staatsstraße mit erheblichen Verzögerungen rechnen.

Autofahrer sollten daher zusätzliche Fahrzeit einplanen und bei der Wahl möglicher Ausweichrouten die geltenden Durchfahrtsbeschränkungen berücksichtigen.

Jetzt
,
oder
oder mit versenden.

Es gibt neue Nachrichten auf der Startseite