von ih 16.10.2026 12:45 Uhr

Puppe als Schießziel: Julia Unterberger empört sich

Die SVP-Senatorin und Vorsitzende der Autonomiegruppe, Julia Unterberger, hat ihre Solidarität mit Pamela Rendi-Wagner bekundet. Die ehemalige Vorsitzende der österreichischen Sozialdemokraten war Ziel eines sexistischen Vorfalls bei einer Schießveranstaltung, bei der eine Puppe mit ihren Gesichtszügen auf sexuell erniedrigende Weise als Zielscheibe verwendet wurde.

Julia Unterberger - Foto: SVP

Wie das österreichische Bundesheer bestätigte, nahmen an der Veranstaltung auch 13 Soldaten teil, die sich allerdings außer Dienst und in Zivilkleidung befanden. Unterberger zeigt sich zudem befremdet darüber, dass der Vorfall erst Jahre später öffentlich bekannt wurde.

Sexistische Herabwürdigung werde häufig eingesetzt, um politisch engagierte Frauen zu diskreditieren und ihre Legitimität infrage zu stellen, betont die SVP-Senatorin. Dadurch würden nicht ihre politischen Ideen, sondern ihre Person und ihre Würde zum Ziel.

Solche Einschüchterungsversuche schwächten die Rolle von Frauen im öffentlichen Leben. Vorfälle dieser Art müssten daher überall mit aller Entschiedenheit verurteilt werden, so Julia Unterberger.

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