von ih 15.10.2026 09:32 Uhr

Logistik in Bozen: 50.000 Quadratmeter fehlen

Die Transportbranche in Südtirol steht vor großen Herausforderungen. Beim Treffen mit Landeshauptmannstellvertreter Marco Galateo haben Alexander Öhler, Obmann der Transporteure im lvh, und Direktor Walter Pöhl mögliche Lösungen angesprochen.

Im Bild (von links): Walter Pöhl, Marco Galateo und Alexander Öhler – Foto: ©LPA

Ein zentrales Problem ist der Mangel an qualifizierter Fahrer. Der lvh setzt sich deshalb für eine Verlängerung des staatlichen Führerscheinbonus bis 2030 ein. Die Förderung übernimmt bis zu 80 Prozent der Ausbildungskosten, maximal 2.500 Euro, und soll jungen Menschen den Einstieg in die Branche erleichtern. Bislang ist sie nur bis Ende 2026 vorgesehen. Galateo will beim zuständigen Ministerium den aktuellen Stand einer möglichen Verlängerung klären.

Dringend benötigt werden zudem zusätzliche Logistikflächen. Laut einer lvh-Umfrage fehlen den Mitgliedsbetrieben im Raum Bozen rund 20.000 Quadratmeter. Gemeinsam mit weiteren Unternehmen liegt der geschätzte Bedarf sogar bei etwa 50.000 Quadratmetern. Ein Logistikzentrum nach dem Vorbild des Interporto im Trentino könnte die Warenströme besser organisieren und den Verkehr entlasten. Als möglicher Standort wurden unter anderem die Magazzini Generali diskutiert.

Auch Änderungen bestehender Straßenverkehrsregelungen standen auf der Tagesordnung. Der lvh will dazu konkrete Vorschläge vorlegen. Beim nächsten Treffen soll zudem ein Konzept für ein mögliches Logistikzentrum präsentiert werden. Galateo sicherte den Betrieben seine Unterstützung zu.

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