von ih 13.10.2026 14:29 Uhr

„Gesundheitsversorgung derzeit gut aufgestellt“

Die medizinische Versorgung in Gröden und im Gadertal ist laut Angaben des Landes Südtirol derzeit gut aufgestellt. Dennoch wolle man die bestehenden Dienste weiter ausbauen und besser vernetzen, um die Betreuung auch künftig wohnortnah sicherzustellen.

Wie die Menschen in Gröden und im Gadertal im Notfall rasch Hilfe bekommen und im Alltag gut medizinisch versorgt sein sollen, darüber hat Gesundheitslandesrat Hubert Messner bei der Sondersitzung der Landesregierung in St. Martin in Thurn mit den Bürgermeistern gesprochen. - Foto: LPA/Fabio Brucculeri.

Gesundheitslandesrat Hubert Messner (SVP) hat bei der Sondersitzung der Landesregierung in St. Martin in Thurn mit den Bürgermeistern gesprochen. Die Notfallversorgung sei rund um die Uhr gewährleistet: Tagsüber stünden Notarzthubschrauber bereit, nachts und bei schlechtem Flugwetter übernehmen Notärzte aus Bruneck und Brixen gemeinsam mit den örtlichen Rettungsdiensten.

Auch die hausärztliche und kinderärztliche Grundversorgung sei laut Messner grundsätzlich gesichert. In den beiden Tälern arbeiten derzeit 14 Allgemeinmediziner und zwei Kinderärztinnen. Um die Versorgung langfristig abzusichern, sollen offene Arztstellen nachbesetzt und die Zusammenarbeit zwischen Hausärzten, Apotheken, Sprengeln und Krankenhäusern verbessert werden.

Ein weiterer Schwerpunkt liege auf dem Ausbau wohnortnaher Gesundheitsdienste. So werde geprüft, den Gesundheits- und Sozialsprengel in Pikolein zu einem Gemeinschaftshaus weiterzuentwickeln. Auch der Sprengelsitz in St. Ulrich könnte künftig diese Funktion übernehmen. Gemeinschaftshäuser bündeln Gesundheits- und Sozialdienste unter einem Dach und sollen damit den Zugang zur medizinischen Betreuung erleichtern.

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