Neue Zulagen für die Berufsfeuerwehr

Die Bediensteten der Berufsfeuerwehr erhalten durch den neuen Bereichsvertrag höhere Zulagen und eine verbesserte Gehaltsentwicklung. Einen einheitlichen Erhöhungsbetrag für alle gibt es jedoch nicht: Wie stark sich der Vertrag finanziell auswirkt, hängt von Funktion und Besoldungsstufe ab.
Für Mitarbeiter im Turnusdienst sieht der Vertrag eine monatliche Zulage von 400 Euro vor. Das ist die Höhe der Zulage, nicht der Betrag, um den das bisherige Gehalt steigt. Die Bestimmungen des Bereichsvertrags gelten für diese Regelung rückwirkend ab 1. Jänner 2026.
Auch die Feuerwehrdienstzulage wird neu geregelt. Je nach Funktion und Erfahrungsstufe sieht der Vertrag dafür Sätze von 50, 55 oder 60 Prozent vor. Für Brandexperten gelten Sätze von 35, 40 oder 45 Prozent. Zusätzlich wird ab 2026 ein konventionelles Dienstalter angerechnet: vier Jahre in der unteren und acht Jahre in der oberen Besoldungsstufe. Wie viel das in Euro ausmacht, ist individuell verschieden.
Der Vertrag regelt außerdem die Vergütung geplanter Mehrarbeit. Diese kann mit Zustimmung der Bediensteten vereinbart werden und ist auf höchstens 264 Stunden pro Jahr begrenzt.
Personal soll verstärkt werden
Die Landesregierung hatte im Juli für die neuen Vertragspakete von Berufsfeuerwehr und Landesforstkorps zusammen zusätzliche jährliche Kosten von knapp 2,6 Millionen Euro genannt. Die Summe betrifft beide Bereiche, nicht allein die Berufsfeuerwehr. Zur Mitteilung der Landesregierung.
Nach Angaben des Landes leisten die 149 Beschäftigten der Berufsfeuerwehr jährlich rund 32.000 Überstunden. Beim laufenden Ausbildungswettbewerb ließ das Land deshalb 25 Teilnehmer zusätzlich zu den bestehenden freien Stellen zu. Damit sollen frei werdende Stellen schneller besetzt und Personalengpässe vermieden werden.






