von lif 09.10.2026 10:08 Uhr

Unterland: 46 Tiere aus Elend befreit

Im Unterland haben Behörden am vergangenen Dienstag zahlreiche Tiere aus schlimmen Verhältnissen geholt. Hunde, Katzen, Hühner und Kaninchen lebten in einer Wohnung und einem alten Schuppen. Der Zustand der Tiere war besorgniserregend.

Bild: Ordnungshüter

Wie die Ordnungshüter berichten, waren die Beamten von Kurtatsch und Tramin am Vormittag im Einsatz. Unterstützt wurden sie vom Sanitätsbetrieb, der Landesforstbehörde, der Berufsfeuerwehr Bozen und freiwilligen Helfern des Tierschutzvereins OIPA. Grundlage war ein Beschluss des Gerichts in Bozen, die Tiere zu beschlagnahmen.

Dem Einsatz gingen laut Behörden monatelange Kontrollen und Beobachtungen voraus. Die Ergebnisse wurden mit dem Bürgermeister, dem Tierärztlichen Dienst und Tierschützern besprochen. Danach baten die Carabinieri das Gericht, die Tiere in Sicherheit bringen zu dürfen.

Ratten und Flöhe

Durchsucht wurden eine Wohnung in Kurtatsch und ein alter Schuppen in Tramin, der auch als Fahrradlager diente. Dort fanden die Einsatzkräfte insgesamt 46 Tiere: 13 große Hunde, zwölf Katzen, 18 Hühner und drei Kaninchen. Nach Angaben der Ordnungshüter waren alle Tiere stark verängstigt und den Kontakt mit Menschen nicht gewohnt. Sie waren von Flöhen befallen und lebten in schmutzigen Räumen, in denen sich auch Ratten aufhielten. Die Katzen waren sichtlich unterernährt. Die Hunde litten an einer Entzündung der Augen.

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