Wenn die Schule Angst macht: Neuer Leitfaden für Lehrer

Schulangst, sozialer Rückzug und soziale Phobien: Das zeigen die Daten der psychosozialen Beratungsstellen der Italienischen Bildungsdirektion. Um früh gegenzusteuern, hat die Bildungsdirektion gemeinsam mit dem Dienst für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie des Sanitätsbetriebs einen Leitfaden erarbeitet. Er enthält praktische Hinweise für Lehrpersonen an Mittel- und Oberschulen, teilt das LPA mit.
„Die Leitlinien zeigen auf, wie ein angstfreies Klima in der Klasse gefördert und wie erste Warnzeichen eines psychischen Unwohlseins erkannt werden können“, erklärte Primarin Donatella Archangeli, Leiterin des Dienstes für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Bei besonders gefährdeten Schülern sind individuelle Maßnahmen vorgesehen. Dazu zählen ein eigener Bildungsplan und Vereinbarungen, die gemeinsam mit dem Schüler oder der Schülerin und der Familie abgestimmt werden.
Die Leitlinien sollen das psychische Wohlbefinden fördern und Schulabbruch oder sozialen Rückzug verhindern.






