Streit um Regenbogenfahne: Abwerzger kritisiert grünen Klubobmann

Auslöser war die Debatte über die Anbringung der Regenbogenfahne im Oktoberlandtag. In seiner Rede bezeichnete der grüne Klubobmann die FPÖ als Partei, „die halt Muslime noch mehr hasst“. Mair hat die Aussage inzwischen zurückgezogen. Für Abwerzger ist der Vorfall aber nicht erledigt. „Die Äußerung von Gebi Mair anlässlich der jüngsten Landtagssitzung ist auf das schärfste zu verurteilen. Eine derartige Entgleisung ist mir im Tiroler Landtag noch nicht untergekommen. Das entspricht auch nicht der Würde des Hauses.“ Auf rechtliche Schritte will die FPÖ verzichten. „Rechtlich würden wir natürlich gegen ihn vorgehen, allerdings ist ihm zumindest zu Gute zu halten, dass er diese Äußerung dann auch zurückgezogen hat“, so der Landesparteiobmann.
Abwerzger sieht in dem Vorfall ein Muster. „Die Grünen sind immer die, die mit dem moralischen Zeigefinger auf die anderen zeigen. Dabei sollten sie sich lieber in Selbstreflektion üben.“ Offenbar sei die Nervosität der Grünen vor der kommenden Landtagswahl recht hoch.
Der FPÖ-Chef richtet eine Bitte an den politischen Mitbewerber. „Ich ersuche eindringlich, dass der kommende Landtagswahlkampf auch und gerade von den Grünen in einer fairen Art und Weise ablaufen wird.“ Die Menschen sollten zwischen unterschiedlichen politischen Angeboten wählen können. „Untergriffige und persönliche Diffamierungen haben da nichts verloren.“
„Klassische Verbotspartei“
Zum Abschluss wird Abwerzger grundsätzlich. „Die Grünen anerkennen nur Meinungen links der Mitte. Sie sind eine klassische Verbotspartei. Sie wollen permanent den Menschen vorschreiben, was sie zu sagen und zu denken haben.“ Die Grünen wollten bestimmen, wie Menschen zu leben hätten. „Das wollen wir Freiheitliche sicher nicht und warnen daher permanent vor den gefährlichen Auswirkungen für Demokratie und Gesellschaft.“






