von lif 04.10.2026 10:53 Uhr

„Diese Chance darf nicht verspielt werden“: Streit ums Tertiarkloster

Die Vinzenzgemeinschaft hat den Kompromiss zum Kalterer Tertiarkloster abgelehnt. Das Bündnis Kaltern drängt die Gemeinde nun, ihr Vorkaufsrecht tatsächlich auszuüben.

Das Kloster der Tertiarschwestern (Foto: Bildschirmbild Google Street View)

Bei einer außerordentlichen Vollversammlung lehnte die Vinzenzgemeinschaft den Kompromiss mit deutlicher Mehrheit ab. Damit sei der Appell des Bündnisses, einen Schritt zurückzutreten und das Kloster der Gemeinde zu überlassen, ins Leere gelaufen.

Der Gemeinderat hat bereits beschlossen, dass die Gemeinde das Vorkaufsrecht ausübt. Dieser Beschluss müsse nun auch umgesetzt werden, fordert das Bündnis. „Die Gemeinde darf nicht tatenlos zusehen, was mit dem Kloster geschieht.“ Das Vorkaufsrecht sei das Instrument, um das Areal für Kaltern zu sichern.

Das Bündnis Kaltern verlangt die rasche und konsequente Umsetzung des Gemeinderatsbeschlusses, Transparenz gegenüber der Bevölkerung über die nächsten Schritte und den Zeitplan sowie die Einbindung der Bürger in die künftige Nutzung des Klosters. „Jetzt kann Kaltern etwas für seine Zukunft daraus machen. Diese Chance darf nicht verspielt werden“, sagen die beiden Gemeinderäte Walter Bernard und Dietmar Zwerger.

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