Südtirol und Nordtirol stärken Zusammenarbeit in der Baubranche

Unternehmen aus Südtirol und Nordtirol rücken näher zusammen: Am Mittwoch fand im Plessi-Museum am Brenner ein Geschäftstreffen für Betriebe der Baubranche statt. Ziel der Veranstaltung war es, den Austausch zwischen den Unternehmen beider Tiroler Landesteile zu fördern, neue Geschäftskontakte zu knüpfen und die Zusammenarbeit über den Brenner hinweg zu stärken.
Organisiert wurde das Treffen vom Service für Internationalisierung der Handelskammer Bozen gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Tirol und mit Unterstützung des Enterprise Europe Network (EEN). Vertreten waren Unternehmen aus unterschiedlichen Bereichen der Baubranche, darunter der Beton- und Holzbau, das Bauhandwerk, Baudienstleistungen und die Bauzulieferung.
Zum Auftakt informierten Jakob Rieser von der Wirtschaftskammer Tirol und Thomas Lunger von der Handelskammer Bozen über die Rahmenbedingungen für Unternehmen, die in Südtirol beziehungsweise Tirol tätig werden möchten. Dabei ging es unter anderem um Meldepflichten sowie um Vorschriften in den Bereichen Gewerbe-, Arbeits-, Sozial- und Steuerrecht.
Anschließend stand das persönliche Kennenlernen im Mittelpunkt. Beim sogenannten Unternehmer-Speeddating tauschten sich die Teilnehmer über ihre Tätigkeiten und Erfahrungen aus und knüpften erste Kontakte. Beim abschließenden Networking am Buffet wurden die Gespräche vertieft und mögliche Kooperationen sowie neue Geschäftsmöglichkeiten ausgelotet.
„Ziel des Treffens war es, die Zusammenarbeit zwischen Südtiroler und (Nord)-Tiroler Unternehmen der Baubranche zu fördern und zu stärken“, erklärte Irmgard Lantschner, Leiterin des Bereichs Unternehmensentwicklung der Handelskammer Bozen. Die Veranstaltung bot den Betrieben die Gelegenheit, potenzielle Geschäftspartner auf der jeweils anderen Seite des Brenners kennenzulernen und neue Perspektiven für die gemeinsame Zusammenarbeit zu entwickeln.






