von ih 01.10.2026 13:16 Uhr

Süd-Tiroler Freiheit gründet Seniorenbewegung „Klub 65+“

Die Süd-Tiroler Freiheit erweitert ihre Organisationsstruktur und richtet sich künftig mit einer eigenen Seniorenbewegung an die ältere Generation. Am Donnerstag, dem internationalen Tag der älteren Menschen, wurde der neue „Klub 65+“ im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt.

Von links: Peter Pfeifer, Hubert Trocker, Christian von Hanspeter, Eva Klotz, Herbert Campidell, Barbara Klotz, Bernhard Zimmerhofer, Sven Knoll - Foto: STF

Mit dem Aufbau der neuen STF-Senioren-Bewegung wurde Herbert Campidell betraut, der von den zuständigen Gremien zum provisorischen Sprecher ernannt wurde. Mitglied werden können alle Mitglieder der Süd-Tiroler Freiheit ab 65 Jahren. Derzeit betrifft das knapp 1.000 Personen.

Der „Klub 65+“ will sich vor allem für bessere Lebensbedingungen im Alter einsetzen. Im Mittelpunkt stehen vier Themenbereiche: Altersarmut und steigende Lebenshaltungskosten, Einsamkeit und soziale Isolation, Pflege und Gesundheitsversorgung sowie die Herausforderungen durch Digitalisierung und Bürokratie. Auch die Möglichkeit, medizinische Betreuung und Pflege in deutscher Muttersprache in Anspruch zu nehmen, gehört zu den Anliegen.

Ansprechpartner in ganz Südtirol

Herbert Campidell soll nun den landesweiten Aufbau des Klubs vorantreiben. In allen Landesteilen sind feste Ansprechpartner und Strukturen geplant. Ziel sei es, die Anliegen älterer Menschen direkt vor Ort aufzugreifen und ihre politische Mitsprache zu stärken.

Die STF-Seniorenbewegung versteht sich zudem als Möglichkeit, die politische Erfahrung ihrer Mitglieder weiterhin einzubringen. Alter bedeute keinen Rückzug, sondern Verantwortung, betonte Campidell bei der Vorstellung des neuen Klubs.

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