Zulage bis 70 Prozent: So werden Schulsekretariate aufgewertet

Zur Eröffnungskonferenz kamen dieMitarbeiter aller drei Sprachgruppen zusammen. Sie halten den Schulbetrieb organisatorisch am Laufen und sind Anlaufstelle für Direktionen, Lehrpersonen, Familien sowie Schüler. „Die Schulsekretariate sind die Drehscheiben unserer Schulen. Ohne ihre Professionalität und ihr tägliches Engagement würde Schule nicht funktionieren“, betonte Personallandesrätin Magdalena Amhof. Deshalb sei es wichtig, das Berufsbild zu stärken und angemessene Rahmenbedingungen zu schaffen.
Einige Schritte sind bereits gesetzt, berichtet das LPA. Das Berufsbild der Schulsekretäre wurde überarbeitet. Dazu kommt eine neue Zulage, die je nach Komplexität der Schule bis zu 70 Prozent des Anfangsgehalts ausmachen kann. Neu eingeführt wurde außerdem das Berufsbild der qualifizierten Sekretariatsassistenz sowie ein Fonds, der besondere Aufgaben und Koordinierungstätigkeiten vergütet. Auch die strukturelle Inflationsanpassung aus dem Jahr 2025 verbessert die Bezahlung. Im Frühjahr 2026 lief zudem ein Wettbewerb, um die Teams personell zu verstärken.
Weniger Bürokratie als Ziel
Bildungslandesrat Philipp Achammer will die Sekretariate bei den wachsenden Herausforderungen unterstützen. „Wir wollen Verwaltungsabläufe vereinfachen, Aufgaben sinnvoll verteilen und die Digitalisierung gezielt nutzen“, sagte er. Ziel sei es, die Arbeit in den Sekretariaten machbar zu gestalten. „Gemeinsam mit allen Schulen haben wir ein Maßnahmenpaket mit vielen spürbaren Verbesserungen ausgearbeitet, um die Verantwortung zu würdigen und die tägliche Arbeit zu erleichtern“, erklärte Günther Burger, Direktor des Personalressorts.






