Landesregierung beschließt Millionen für Umweltmaßnahmen

Die Landesregierung hat am 11. September auf Vorschlag von Energielandesrat Peter Brunner die Aufteilung der Umweltgelder aus dem Wasserkraftwerk Sarnthein genehmigt. Das Kraftwerk wird von Alperia Greenpower betrieben.
Die Gelder sollen dazu beitragen, die Auswirkungen der Stromproduktion aus Wasserkraft auf die Umwelt möglichst gering zu halten und konkrete Verbesserungsmaßnahmen zu ermöglichen. Nach Angaben von Landesrat Peter Brunner fließen die Mittel direkt in lokale Umweltprojekte, von denen die Bevölkerung profitieren soll.
Ein Teil bleibt bei Alperia
Von den insgesamt 1,85 Millionen Euro behält der Konzessionär Alperia Greenpower 300.000 Euro für eigene Maßnahmen ein. Unter anderem soll damit die landschaftliche Einbindung der Druckrohrleitung verbessert werden.
Die verbleibenden 1,55 Millionen Euro werden zwischen dem Land Südtirol und der Gemeinde Sarntal aufgeteilt.
1,03 Millionen Euro gehen an die Ufergemeinde Sarntal. Das entspricht zwei Dritteln der verbleibenden Summe. Das Land Südtirol erhält 516.666,67 Euro, also ein Drittel.
Geld für ökologische Verbesserungen
Sowohl das Land als auch die Gemeinde müssen die ihnen zugewiesenen Mittel eigenverantwortlich und ausschließlich für Maßnahmen zur ökologischen Verbesserung und nachhaltigen Entwicklung des betroffenen Gewässerraums einsetzen.
Damit sollen in den Jahren 2026 bis 2028 konkrete Projekte im Umfeld des Wasserkraftwerks umgesetzt werden.
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