von lif 11.09.2026 09:32 Uhr

Fast 500 Kinder in Südtiroler Betriebskitas

Aktuell gibt es in Südtirol 26 Betriebskitas, in denen Kleinkinder bis zum Eintritt in den Kindergarten betreut und umsorgt werden, während ihre Eltern ihrer Arbeit nachgehen. Betreut werden dort rund 490 Kinder. 

In Betriebskitas, im Bild jene im WaltherPark, werden Kleinkinder bis zum Eintritt in den Kindergarten betreut und umsorgt werden, während ihre Eltern ihrer Arbeit nachgehen. (Foto: WaltherPark AG)

„Eine Betriebskita ist ein Zeichen dafür, dass Arbeitgeber ihre Verantwortung wahrnehmen und ihre Mitarbeiterin der Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben aktiv unterstützen“, sagt Familienlandesrätin Rosmarie Pamer. Kürzlich hat Pamer die Betriebskita im WaltherPark in Bozen besucht. Diese hat seit März geöffnet und bietet insgesamt 30 Betreuungsplätze. 15 Plätze davon stehen Angestellten der Landesverwaltung zur Verfügung. Beim Besuch wurde die Landesrätin von Heinz Peter Hager, Gründer des WaltherParks, und der Direktorin der Sozialgenossenschaft CasaBimbo Stefania Badalotti begleitet. Neben der Betriebskita befindet sich im WaltherPark auch eine Gemeindekita, in beiden Kitas wird nach den Grundsätzen der Montessori-Pädagogik zweisprachig gearbeitet, berichtet das LPA in einer Aussendung.

Abgesehen von eigenen Betriebskitas können Arbeitgeber auch Kleinkindbetreuungsplätze in einer (anderen) Kindertagesstätte für die eigenen Mitarbeiter ankaufen und ihren Angestellten zur Verfügung stellen. Die Finanzierung der Betriebskitas läuft, ähnlich wie bei Gemeindekitas, dreigeteilt zwischen Land, Eltern und dem Arbeitgeber. Mit der Führung einer Betriebskita wird eine der in diesem Bereich tätigen Sozialgenossenschaften betraut. Im WaltherPark führt die Sozialgenossenschaft „CasaBimbo“.

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