von lif 10.09.2026 12:27 Uhr

Mair kritisiert fehlende Polizei nach MeBo-Unfall

Bei einem Unfall am Mittwochabend auf der MeBo bei Vilpian waren nach Angaben der Freiheitlichen acht Fahrzeuge beteiligt und mehrere Personen wurden verletzt. Weder Straßenpolizei noch Staatspolizei oder Carabinieri seien zum Unfallort gekommen. Für Ulli Mair ist das inakzeptabel.

LR Ulli Mair - Foto: LPA/Fabio Brucculeri

„Unsere freiwilligen Feuerwehren sind bei solchen Einsätzen stets rasch zur Stelle. Sie sichern die Gefahrenzone ab, leisten Erste Hilfe und verharren oft stundenlang vor Ort, bis die zuständigen Ordnungshüter eintreffen“, schreibt Mair in einem Beitrag in den sozialen Medien. Dass sie bei einem Großeinsatz wie diesem am Ende völlig auf sich allein gestellt seien, sei durch nichts zu rechtfertigen.

Auf dem Spiel stehe vor allem die Sicherheit aller Beteiligten, betont die Abgeordnete: jene der Unfallopfer, aber auch der Schutz der freiwilligen Einsatzkräfte. Diese setzten sich auf einer vielbefahrenen Schnellstraße erheblichen Gefahren aus und könnten nicht auch noch die polizeiliche Unfallaufnahme übernehmen.

„Kein Einzelfall“

Die Auskunft, es seien schlicht keine Streifen verfügbar gewesen, will Mair nicht gelten lassen. Zwar sei ihr die angespannte Ressourcenlage bei den staatlichen Behörden bekannt. Doch selbst wenn in der näheren Umgebung keine Einheit frei sei, müsse bei einem Ereignis dieser Dimension gewährleistet sein, dass kurzfristig Verstärkung aus anderen Landesteilen angefordert wird.

Mair hat den Vorfall nach eigenen Angaben bereits mit dem Regierungskommissariat besprochen und verlangt Aufklärung sowie eine Lösung. Es handle sich nämlich um keinen Einzelfall, landesweit seien immer wieder derartige Vorkommnisse zu verzeichnen. Ihr Dank gelte allen Freiwilligen, die am Unfallort Verantwortung übernommen hätten.

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