Tiroler Volksschauspiele zählten 20.000 Besucher

Mit den Volksschauspielen verbinde den 1948 in Achenkirch geborenen Schriftsteller eine jahrzehntelange gemeinsame Geschichte mit zahlreichen Uraufführungen, darunter das Stück „Feuernacht“, das die Geschichte militanter Aktivisten des „Befreiungsausschuss Südtirol“ Anfang der 1960er-Jahre erzählt. Das Stück ist Fortsetzung von Mitterers „Verkaufte Heimat“ (2019). Mitterer präge als Dramatiker, Drehbuchautor und Schauspieler das deutschsprachige Theater seit beinahe fünf Jahrzehnten, begründeten die Volksschauspiele die Auszeichnung. Seine Werke, stets nah an den Menschen und ihren Schicksalen, berührten über Generationen hinweg.
"Es gibt kaum etwas Schöneres als einen Mitterer zu spielen"
„Es gibt wohl kaum eine Bühne weit und breit, die nicht schon einmal einen Mitterer gespielt hat. Und als Schauspieler gibt es kaum etwas Schöneres als einen Mitterer zu spielen“, betonte Gregor Bloéb, künstlerischer Leiter des Festivals. Was die Volksschauspiele ausmachten, seien die Menschen: „Der Fleiß, das Können, die Erfahrung und vor allem dieses unglaubliche Herz, diese Liebe zur Arbeit, zum Detail und zum Theater. Diesen besonderen Geist kann man nicht planen und schon gar nicht kaufen.“
Die Tiroler Volksschauspiele produzierten neben „Feuernacht“ in der Regie von Thomas Gassner zudem eine Marathonlesung aus Joseph Roths „Flucht ohne Ende“.
apa






