von mmh 26.08.2026 11:26 Uhr

Euregio-Awards 2026: Zwölf Finalprojekte stehen fest

Rekordbeteiligung bei den diesjährigen Euregio-Awards: Aus 105 Einreichungen haben es zwölf Finalisten in die Endrunde geschafft. Am 29. August entscheidet sich beim European Forum Alpbach, wer den Euregio-Jungforscherpreis und den Euregio-Innovationspreis mit nach Hause nimmt.

Beim Euregio-Jungforscherpreis und Euregio-Innovationspreis (im Bild für das Jahr 2025) wird es 2026 erstmals Siegerinnen in je zwei Kategorien pro Preis geben. (Foto: EFA/Philipp Huber)

Mit 49 Bewerbungen für den Euregio-Jungforscherpreis und 56 für den Euregio-Innovationspreis verzeichnen die Awards heuer einen neuen Höchststand. Vergeben werden die Auszeichnungen jährlich von der Wirtschaftskammer Tirol sowie den Handelskammern Bozen und Trient gemeinsam mit der Euregio Tirol-Südtirol-Trentino für herausragende Projekte aus Forschung und Entwicklung. Das Finale findet am Nachmittag des 29. August 2026 im Rahmen der Euregio-Days beim European Forum Alpbach statt, die Siegerehrung folgt um 18.30 Uhr.

Antwort auf die zentrale EFA-Frage

Passend zur heurigen Leitfrage des Forums „How Europe wins?“ sehen die Verantwortlichen in den Awards ein klares Statement. Euregio-Präsident und Tirols Landeshauptmann Anton Mattle bringt es auf den Punkt: „Wir sagen: Europa gewinnt mit starken Regionen. Das zeigt sich an den Euregio-Days gesamt und den Euregio-Awards im speziellen: In der Euregio steckt eine enorme Forschungs- und Innovationskraft. Sie erlaubt uns, dank Weiterentwicklung zukunftsweisende Lösungen für morgen zu finden.“

Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher bezeichnet die Finalisten als „Aushängeschilder dieser Innovationskraft“: „Alle Einreichungen verbindet eines: Sie entwickeln konkrete Projekte und damit einen spürbaren Mehrwert für den Euregio-Raum. Das zeigt, wie Regionen in Europa im Kleinen das große Ganze prägen können. Was in Tirol, Südtirol Welschtirol passiert, hat auch Einfluss auf andere Regionen und Länder – und umgekehrt.“

Auch der Welschtiroler Landeshauptmann Maurizio Fugatti zeigt sich beeindruckt: Die Euregio-Awards würden „jedes Jahr die Vielseitigkeit und den Erfahrungsschatz“ der Region aufzeigen. Unabhängig von der finalen Platzierung hätten sich alle Teilnehmenden mit wertvollen Vorschlägen eingebracht und Anerkennung verdient, da ihre Arbeit die Wettbewerbsfähigkeit fördere und zum Wohl der Bürger aller drei Länder beitrage.

Erstmals vier Sieger statt zwei

Eine Neuerung gibt es heuer bei der Preisvergabe: Erstmals werden pro Award zwei Kategorien unterschieden, wodurch insgesamt vier Sieger gekürt werden. Die Fachjurys standen dabei unter dem Vorsitz von Ulrike Tappeiner, Leiterin des Instituts für Alpine Umwelt von Eurac Research, für den JungforscherInnenpreis sowie von Marcus Hofer, Geschäftsführer der Standortagentur Tirol, für den Innovationspreis. Für jede Kategorie wurden jeweils drei Finalprojekte ausgewählt.

Regional verteilen sich die Finalisten wie folgt: Von 48 Einreichungen aus Tirol schafften es fünf ins Finale, aus Südtirol sind es zwei von 24 Einreichungen, aus Welschtirol fünf von 33.

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