Schluss mit Funklöchern: Durchgehend Empfang von Bozen ins Sarntal

Mit dem neuen Distributed Antenna System (DAS) können Autofahrer auch in den Tunneln telefonieren, Nachrichten verschicken oder das Internet nutzen. Gleichzeitig soll die neue Technik im Notfall eine wichtige zusätzliche Möglichkeit schaffen, Hilfe über das Mobiltelefon zu erreichen.
Das Land plant im Rahmen eines ersten Projekts, das System in insgesamt 27 Tunneln zu installieren. Ein weiteres Projekt soll die Mobilfunkversorgung auch auf weitere Tunnel des sekundären Straßennetzes ausweiten. Dafür ist eine Investition von rund 1,95 Millionen Euro vorgesehen.
Nächste Aktivierungen im September
Als nächstes wird das neue Antennensystem am 11. September in weiteren Tunneln in den Gemeinden Bozen, Leifers und Auer aktiviert.
Technisch funktioniert das DAS-System anders als die bisherigen Anlagen. Das Mobilfunksignal wird innerhalb der Tunnel direkt von den Basisstationen der jeweiligen Mobilfunkanbieter verteilt. Dadurch ist die Versorgung nicht mehr in gleichem Maß davon abhängig, wie stark das Mobilfunksignal unmittelbar außerhalb des Tunnels ist.
Das Land verspricht sich dadurch eine stabilere und zuverlässigere Verbindung auch innerhalb der Tunnel.
„Diese Maßnahme bringt einen konkreten und unmittelbar spürbaren Nutzen für alle, die diese Straße nutzen“, erklärt Landesrat Christian Bianchi. Neben dem Komfort gehe es auch um die Sicherheit: Gerade im Notfall sei es wichtig, auch im Tunnel telefonieren zu können.
Die Anlagen befinden sich im Eigentum des Landes Südtirol und werden den Mobilfunkanbietern über entsprechende Konzessionen zur Verfügung gestellt.






