Kardaun: Sozial- und Gesundheitssprengel wird saniert

Ende Juli informierte die Bezirksgemeinschaft interessierte Bürger im Rahmen einer Informationsveranstaltung über den Stand der Bauarbeiten sowie die weiteren geplanten Maßnahmen. Dabei wurde auch die Bedeutung der Förderung durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) hervorgehoben.
Umfangreiche Modernisierung des Gebäudes
Der Sozial- und Gesundheitssprengel versorgt die Gemeinden Kastelruth, Völs am Schlern, Tiers, Karneid, Welschnofen und Deutschnofen mit grundlegenden sozialen und gesundheitlichen Dienstleistungen. Das Gebäude stammt aus den 1980er- und 1990er-Jahren und wird derzeit umfassend modernisiert.
Geplant sind unter anderem die Wärmedämmung der Fassade sowie des Unter- und Dachgeschosses, der Austausch von Fenstern und Außentüren, die Behebung von Feuchtigkeitsschäden, neue Außenbeschattungen und die Optimierung der Kühlanlagen. Zusätzlich wird auf dem Dach eine Photovoltaikanlage errichtet, die künftig einen Großteil des Strombedarfs des Gebäudes decken soll.
Die Bauarbeiten laufen seit der Übergabe im März planmäßig. Nach Angaben der Bezirksgemeinschaft konnte bereits ein Großteil der vorgesehenen Maßnahmen umgesetzt werden. Die Fertigstellung ist für Mitte September vorgesehen. Danach soll das Gebäude den Mitarbeitern und Besuchern wieder uneingeschränkt zur Verfügung stehen.
EU-Förderung ermöglicht rasche Umsetzung
Das Projekt wird im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) 2021–2027 finanziell unterstützt. Insgesamt werden rund 1,2 Millionen Euro über das Förderprogramm bereitgestellt. Davon stammen rund 476.997 Euro aus dem Haushalt der Europäischen Union und 500.847 Euro aus dem Staatshaushalt. Die übrigen Mittel werden vom Land sowie vom Amt für Senioren und Sozialsprengel und dem Amt für Sanitätsbauten finanziert.
Der Präsident der Bezirksgemeinschaft Salten-Schlern, Albin Kofler, bezeichnet die Sanierung als Investition in die Zukunft. Mit dem Projekt werde nicht nur eine moderne und energieeffiziente Infrastruktur geschaffen, sondern auch die Qualität der sozialen und gesundheitlichen Dienstleistungen gestärkt. Die Unterstützung der Europäischen Union habe wesentlich dazu beigetragen, dass das Vorhaben rasch umgesetzt werden könne.






