Zu viel TikTok & Co.? Achammer fordert Social-Media-Verbot für Kinder

Frankreich hatte vor wenigen Wochen ein Verbot bestimmter Social-Media-Angebote für Kinder und Jugendliche unter 15 Jahren beschlossen. Auch die österreichische Bundesregierung einigte sich darauf, klare Vorgaben für die Nutzung von Plattformen mit suchtfördernden Funktionen zu schaffen.
Achammer begrüßt diese Entwicklungen und spricht sich ebenfalls für ein Verbot aus. „Es geht hier vor allem um das Recht der Kinder auf ein gesundes Aufwachsen – besonders was die mentale und seelische Gesundheit betrifft. Darum bin ich für ein Verbot, denn der Kinderschutz steht über allem“, erklärt der Landesrat.
Austausch mit Österreich und Italien
Bereits im Frühjahr hatte Achammer Gespräche mit der italienischen Familienministerin Eugenia Roccella zu diesem Thema geführt. Zuletzt tauschte er sich auch mit dem österreichischen Staatssekretär für Digitalisierung, Alexander Pröll, aus.
Der von Pröll eingebrachte Vorschlag sieht unter anderem vor, dass Kinder unter 14 Jahren bestimmte Plattformen mit suchtfördernden Funktionen nicht nutzen dürfen. Die Alterskontrolle soll dabei über externe Anbieter erfolgen.
„Kinder brauchen sichere Räume“
Nach Ansicht Achammers brauche es auch auf staatlicher Ebene ähnliche Maßnahmen. „Kinder und Jugendliche brauchen sichere Räume, online und offline“, betont der Landesrat.
Politik und Gesellschaft müssten dafür sorgen, junge Menschen vor gefährlichen Inhalten im Internet zu schützen und ihnen den verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien zu vermitteln. Jedes Kind habe das Recht auf eine unbeschwerte Kindheit, so Achammer.
Neueste Meldungen






