hds fordert mehr Grün und Schatten in Ortszentren

„Unsere Orts- und Stadtzentren müssen attraktive und lebenswerte Aufenthaltsorte bleiben. Sie dürfen nicht zu Hitzeinseln werden, die von den Menschen gemieden werden“, betont hds-Präsident Philipp Moser. Hohe Temperaturen und fehlende Schatten würden dazu führen, dass sich Menschen seltener und kürzer in den Zentren aufhalten. Dies habe auch wirtschaftliche Folgen. Laut Moser seien die Besucherfrequenzen im Handel während der vergangenen Hitzewochen bereits spürbar zurückgegangen.
Nach Ansicht des hds verbessern Grünflächen und Wasserangebote nicht nur die Aufenthaltsqualität, sondern sorgen auch für eine natürliche Abkühlung und ein attraktiveres Ortsbild. Zudem brauche es konsumfreie Aufenthaltsbereiche sowie schattige Sitzgelegenheiten, damit sich Menschen gerne in den Ortszentren aufhalten und begegnen.
Der Verband weist gleichzeitig darauf hin, dass Klimaanpassung und Mobilität gemeinsam gedacht werden müssen. Der Umbau der Ortszentren müsse mit einer guten Erreichbarkeit für alle Verkehrsmittel verbunden werden. Lebensqualität, funktionierende Mobilität und wirtschaftliche Entwicklung seien keine Gegensätze, sondern müssten gemeinsam geplant werden, so Moser.
Eine wichtige Rolle komme dabei auch den lokalen Unternehmen zu. Sie kennten die Bedürfnisse ihrer Kundschaft und sollten deshalb frühzeitig in die Planungen eingebunden werden. Eine klimagerechte Ortsentwicklung könne nur im engen Austausch zwischen Gemeinden, Bevölkerung und Wirtschaft gelingen, ist der hds überzeugt.






