Melanie Mair schlägt zurück: „Es reicht!“

Mair kritisiert, dass die Tageszeitung „tagtäglich gegen die Süd-Tiroler Freiheit“ und zuletzt besonders gegen sie persönlich schreibe. Besonders der Versuch, ihre berufliche Befähigung infrage zu stellen, überschreite für sie eine Grenze: „Es reicht!“, erklärt die STF-Landesjugendsprecherin.
Auslöser der Debatte seien zunächst Berichte über ihren Besuch bei einem Buchverlag in Sachsen-Anhalt gewesen. Nun werde zusätzlich versucht, ihre berufliche Tätigkeit infrage zu stellen. Dabei betont Mair, dass zwischen ihrer politischen Arbeit und ihrem Beruf klar unterschieden werden müsse.
„Eine Sache ist die Politik, welche ich ehrenamtlich in meiner Freizeit betreibe. Etwas ganz anderes ist mein Beruf“, so Mair. Sie habe nach einem abgeschlossenen Rechtsstudium, entsprechender Ausbildung und einer Befähigungsprüfung die Voraussetzungen für ihre Tätigkeit als Führungskraft in der öffentlichen Verwaltung geschaffen. Die Ausübung politischer Aktivitäten in der Freizeit sei davon getrennt zu betrachten.
Kritik an Vorwürfen zur Vereinbarkeit
Mair erklärt, sie habe Beruf und Politik stets getrennt und werde dies auch weiterhin tun. Kritik übt sie unter anderem an Aussagen von Gabi Künig von der Jungen Generation der SVP, die die Vereinbarkeit ihrer politischen Tätigkeit mit ihrem beruflichen Amt infrage gestellt habe.
„Wie das jetzt vereinbar ist, ist eine gute Frage“, hatte Künig laut Mair erklärt. Die STF-Landesjugendsprecherin weist diese Aussage zurück und verweist darauf, dass die entsprechenden Regelungen in der Regionalbestimmung klar festgelegt seien.
Zudem betont Mair, dass auch andere Personen in öffentlichen Verwaltungen sowie in höheren Funktionen politisch aktiv seien. Dass dies bei ihr nun problematisiert werde, während es bei anderen Personen akzeptiert werde, bezeichnet sie als „zweierlei Maß“.
Vorwurf gegen Berichterstattung
Auch den Artikel „Doppelte Gemeindesekretärin“ von Christoph Franceschini, erschienen am 29. Juli 2026 in der „Neuen Südtiroler Tageszeitung“, kritisiert Mair. Die Berichterstattung sei aus ihrer Sicht mangelhaft gewesen. Dazu habe sie bereits eine eigene Richtigstellung veröffentlicht.
„Wenn man keine Argumente mehr hat und sodann die einzige Lösung darin sieht, jemandem seinen Beruf strittig zu machen, so hat man jegliches Niveau verloren“, erklärt Mair.
Abschließend kündigt die STF-Politikerin an, gegen weitere Veröffentlichungen oder Aussagen vorzugehen, die ihrer Ansicht nach nicht der Wahrheit entsprechen oder ausschließlich der Rufschädigung dienen. In diesem Fall werde sie den Rechtsweg einschlagen.






