von ih 15.07.2026 13:28 Uhr

Junge Wirtschaft diskutiert Zukunft des Standorts Südtirol

Wie kann Südtirol auch künftig ein attraktiver Wirtschaftsstandort bleiben? Diese Frage stand im Mittelpunkt des Sommercocktails der Jungen Wirtschaft, der heuer bei der international tätigen Durst Group AG in Brixen stattfand. Im Fokus standen unternehmerischer Mut, Innovation und die Herausforderungen, mit denen sich junge Unternehmer künftig auseinandersetzen müssen.

Foto: Junge Wirtschaft Südtirol

Den Auftakt machte der emeritierte Innsbrucker Volkswirtschaftsprofessor Gottfried Tappeiner mit einem Impulsreferat zur Zukunft des Wirtschaftsstandorts Südtirol.

Er bezeichnete Südtirol – je nach Branche – als hervorragenden Unternehmensstandort und betonte, dass eine hohe Lebensqualität, eine offene Gesellschaft, verlässliche wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen und leistungsfähige Infrastrukturen entscheidende Voraussetzungen für nachhaltigen Erfolg seien. Die Qualität eines Standorts werde heute zunehmend von kulturellen Faktoren bestimmt, während kurzfristiges Denken langfristige Entwicklungschancen gefährde. Auch die europäische Einigung und einheitliche Wettbewerbsbedingungen seien weiterhin von zentraler Bedeutung.

An der anschließenden Diskussionsrunde beteiligten sich Johannes Unterhuber (Widderpumpen Unterhuber), Lisa Perwanger (Hotel und Chalet Alpenschlössel) sowie Ulrich Kager (Profarms GmbH). Sie schilderten ihre Erfahrungen als junge Unternehmer in Südtirol und hoben hervor, dass das Land in vielen Bereichen – von Tourismus über Industrie bis hin zur Landwirtschaft – gute Voraussetzungen für wirtschaftlichen Erfolg biete. Gleichzeitig seien Unternehmen gefordert, sich laufend an neue Entwicklungen anzupassen.

Einigkeit herrschte darüber, dass Innovation, Nachhaltigkeit und effiziente Logistik künftig noch stärker über den wirtschaftlichen Erfolg entscheiden werden. „Stillstand ist keine Option – wer langfristig erfolgreich sein will, muss offen für Veränderungen bleiben und Innovation als Chance begreifen“, lautete der gemeinsame Tenor der Diskutierenden. Beim anschließenden Aperitif nutzten die zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung.

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