von mmh 13.07.2026 14:56 Uhr

Familien, Senioren und Pflege: Pamer präsentiert Halbzeitbilanz

Unter dem Motto „Gemeinsam soziale Zukunft gestalten“ hat Landesrätin Rosmarie Pamer bei ihrer #halbzeit-Pressekonferenz eine Bilanz der vergangenen zweieinhalb Jahre gezogen. Im Mittelpunkt standen die Bereiche Familie, Kinder- und Jugendschutz, soziale Inklusion sowie Senioren und Pflege.

Rosmarie Pamer (Foto: LPA/Fabio Brucculeri)

Pamer verwies auf mehrere umgesetzte Maßnahmen und kündigte an, die begonnenen Projekte in der zweiten Hälfte der Legislaturperiode weiter voranzutreiben.

Mehr Unterstützung für Familien

Nach Angaben der Landesrätin wurden in den vergangenen zweieinhalb Jahren unter anderem die Familienleistungen weiterentwickelt, die Kleinkindbetreuung ausgebaut und die Sommerbetreuung neu organisiert.

So seien die Beiträge für den Unterhaltsvorschuss sowie das Landeskindergeld erhöht worden. Zudem liege die Betreuungsquote bei der Kleinkindbetreuung inzwischen bei 40 Prozent.

Mit dem Angebot „Begleitetes Wohnen für Familien mit Migrationshintergrund“ sei außerdem eine weitere Maßnahme zur sozialen Inklusion gestartet worden.

Als wichtigen Erfolg bezeichnete Pamer auch die Stärkung der Rechte von Betroffenen sexualisierter Gewalt. In den kommenden Jahren sollen unter anderem die Kleinkind- und Sommerbetreuung weiter ausgebaut, Maßnahmen zur Corona-Aufarbeitung umgesetzt sowie das Dekret 30/2000 zur finanziellen Sozialhilfe überarbeitet werden.

„Gute Lösungen entstehen immer gemeinsam“, betonte die Landesrätin.

Pflege und Betreuung weiter ausbauen

Auch im Bereich Senioren, Pflege und Betreuung sei in den vergangenen zweieinhalb Jahren intensiv gearbeitet worden.

Laut Pamer wurden ambulante, teilstationäre und stationäre Angebote erweitert sowie pflegende Angehörige stärker unterstützt. Gleichzeitig habe das Land Maßnahmen gesetzt, um Pflege- und Betreuungsberufe attraktiver zu machen und die Wartezeiten bei der Pflegeeinstufung zu verkürzen.

Senioren ab 65 Jahren können zudem auf eine zusätzliche Unterstützungsleistung zurückgreifen. Darüber hinaus seien die Rechte älterer Menschen gestärkt worden.

Digitalisierung und KI als Zukunftsthema

Für die kommenden Jahre kündigte Pamer weitere Arbeiten an den Kompetenzzentren für Demenz, eine Erhöhung der Beiträge zur rentenmäßigen Absicherung von Pflegezeiten sowie die Weiterentwicklung der Unterstützungsleistung 65+ an.

Ein besonderes Augenmerk legt das Land künftig auf Digitalisierung und Künstliche Intelligenz in der Pflege.

„Es geht darum auszuloten, wo eine Unterstützung für die Pflegekräfte sinnvoll ist. Das Potential in diesem Bereich ist vorhanden, nun gilt es dies gut zu nutzen“, erklärte Pamer.

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