Aufräumarbeiten nach Mure in Meran abgeschlossen

Unmittelbar nach dem Murabgang vom 28. Juni rückten die Einsatzkräfte noch in derselben Nacht aus, um die ersten Sicherungs- und Räumungsmaßnahmen einzuleiten.
„Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit den Freiwilligen Feuerwehren des Bezirkes, der Berufsfeuerwehr, dem Landesstraßendienst, der Gemeinde Meran sowie mehreren privaten Bauunternehmen konnten wir die Aufräumarbeiten zügig durchführen“, erklärt Einsatzleiter und Bauleiter Martin Pfitscher vom Amt für Wildbach- und Lawinenverbauung Süd.
Im Zuge der Arbeiten wurde oberhalb der betroffenen Gebäude ein provisorischer Schutzdamm aus Betonblöcken errichtet. Der rund 70 Meter lange und 1,60 Meter breite Damm soll die darunterliegenden Bereiche bis zur Umsetzung dauerhafter Schutzmaßnahmen zusätzlich absichern.
Parallel zu den Aufräumarbeiten liefen bereits Überlegungen für langfristige Verbesserungen. „Wir haben gleichzeitig geprüft, welche Verbauungen möglich sind, um die Situation für die Zukunft zu verbessern“, sagt Amtsdirektor Thomas Thaler. Das Amt begleitet zudem die Sicherungsarbeiten im Bereich der Anbruchstelle in der Gemeinde Hafling in technischer Funktion.
Bereits einen Tag nach dem Ereignis hatte sich Landeshauptmann und Bevölkerungsschutzlandesrat Arno Kompatscher bei einem Lokalaugenschein ein Bild von den Schäden gemacht. Dabei sprach er auch mit betroffenen Anrainern über die Auswirkungen des Murabgangs und die geplanten Maßnahmen.
Mit dem Abschluss der Aufräumarbeiten ist ein wichtiger Schritt nach dem Naturereignis getan. Nun richtet sich der Blick auf dauerhafte Schutzmaßnahmen, um die Sicherheit im betroffenen Gebiet künftig weiter zu erhöhen.






