Knappe Absage an den Freitags-Nightliner

Konkret forderten die Abgeordneten Madeleine Rohrer, Brigitte Foppa und Zeno Oberkofler die Landesregierung mit ihrem Beschlussantrag auf, den Nightliner-Dienst auf den meistgenutzten Linien im Rahmen eines Pilotprojekts auch am Freitagabend und in der Freitagnacht auszuweiten. Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider sah dafür keinen Grund. Der Nightliner sei zwar ein wichtiges Angebot für die junge Generation, doch eine Verdoppelung wäre auch aus personellen Gründen schwierig. Man arbeite aber bereits an einer Optimierung des Dienstes und setze auf flexiblere, punktuelle Lösungen. Besonders die „letzte Meile“ im Nachtleben sei entscheidend. Hier brauche es Lösungen, auch mit Mietwagenunternehmen.
Erstunterzeichnerin Rohrer betonte hingegen, es dürfe für die Politik keinen Unterschied machen, was man für die Sicherheit am Samstag und am Freitag anbiete. Es gehe auch um Teilhabe: Nicht alle hätten die finanziellen Mittel, sich am Freitagabend ein Taxi zu nehmen. Am Ende fiel die Entscheidung knapp aus: Der abgeänderte Antrag wurde mit 15 Ja- zu 16 Nein-Stimmen abgelehnt.






