Geld für Natur und Kultur: Landschaftsfonds fördert 52 Initiativen

Wie das Landesamt für Umwelt mitteilt, wurden im laufenden Jahr 52 Gesuche eingereicht und geprüft. Der für Umwelt-, Natur- und Klimaschutz sowie Raumentwicklung zuständige Landesrat Peter Brunner zieht eine positive Bilanz: „Der Landschaftsfonds erlaubt es, im Interesse der Verwaltung dort fördernd mitzuwirken, wo Private oder Institutionen sich für die Umsetzung von gezielten Maßnahmen im Bereich Natur, Landschaft und Raumentwicklung engagieren wollen.“
Breites Spektrum an geförderten Projekten
Die Bandbreite der unterstützten Projekte ist groß. Den Schwerpunkt bildeten auch 2026 Anträge zur Unterstützung von Heubringungs- und Materialtransporten auf extensiv bewirtschafteten, unerschlossenen Almen in geschützten Gebieten. Dafür wurden über 86.800 Euro bereitgestellt.
Weitere Mittel gingen unter anderem an verkehrsberuhigende Maßnahmen sowie an einen Shuttlebusdienst in den Nationalparkgemeinden Martell und Ulten. Dafür stellte die Kommission mehr als 16.600 Euro zur Verfügung.
Maßnahmen für Arten- und Lebensraumschutz
Auch Projekte zum Schutz von Tier- und Lebensräumen wurden gefördert. Für Lebensraumverbesserungen geschützter Tierarten sowie den Erhalt extensiv bewirtschafteter Weideflächen wurden rund 46.000 Euro genehmigt.
Zudem werden Maßnahmen an der Pfarrkirche in Wiesen und in der Rastenbachklamm unterstützt, die der Optimierung des Lebensraums heimischer, geschützter Fledermausarten dienen. Dafür stehen etwa 8.000 Euro bereit.
Förderung von Kulturlandschaft und Infrastruktur
Auch die Instandhaltung traditioneller Strukturen und Naturerlebnispunkte wurde berücksichtigt. So sprach sich die Kommission für rund 30.000 Euro zur Instandhaltung eines geschützten Waals aus.
Ein historischer Klettersteig im Naturpark Drei Zinnen wird mit etwa 13.700 Euro unterstützt. Zusätzlich fließen über 23.000 Euro in ein Filmprojekt zum Naturpark Texelgruppe sowie knapp 7.000 Euro in naturpädagogische Initiativen.
Der Landschaftsfonds unterstreicht damit weiterhin seine Rolle als Förderinstrument für Projekte, die zur Erhaltung und Weiterentwicklung der Südtiroler Natur- und Kulturlandschaft beitragen.
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