von mmh 27.06.2026 09:57 Uhr

Wenn Österreich gewinnt- dieser Kracher wartet im Sechzehntelfinale

Spanien hat sich bei der Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Mexiko und Kanada den Sieg in der Gruppe H gesichert. Der Europameister setzte sich am Freitag in Guadalajara gegen Uruguay verdient mit 1:0 (1:0) durch und besiegelte damit gleichzeitig das vorzeitige Aus der Südamerikaner.

Im Sechzehntelfinale trifft Spanien nun auf den Zweiten der Gruppe J – damit könnte es zu einem Duell mit Österreich kommen, wenn sie den Zweiten Platz in ihrer Gruppe belegen. Das entscheidende Spiel gegen Algerien steigt am morgigen 28. Juni um 04:00 Uhr Früh. Das mögliche Sechzehtelfinale wäre am kommenden Donnerstag um 21.00 Uhr in Los Angeles.

Patzer entscheidet Partie

Die Spanier hatten früh mehr vom Spiel und kamen bereits nach etwas mehr als einer Minute zu einer ersten guten Möglichkeit durch Mikel Oyarzabal. Lange blieb die Partie jedoch ohne klare Höhepunkte, ehe ein Fehler von Uruguay-Tormann Fernando Muslera entscheidend wurde.

Nach einem Schuss von Alex Baena in der 42. Minute konnte der 40-jährige Torhüter den Ball nicht kontrollieren und wehrte ihn ins eigene Tor ab. Damit fiel das entscheidende 1:0 für Spanien.

Wie Sky berichtet sagte Baena nach der Partie: „Uns war von Anfang an klar, dass es ein schwieriges Spiel werden würde. Vielleicht war es nicht unsere beste Partie im Turnier, aber genau diese Leistung war heute notwendig.“ Zudem betonte er: „Dieses Tor ist wahrscheinlich eines der wichtigsten meiner bisherigen Karriere.“

Uruguay ohne Durchschlagskraft

Uruguay fand offensiv kaum Lösungen. Ein Weitschuss von Rodrigo Bentancur (36.) sowie eine Rettungsaktion von Aymeric Laporte vor Darwin Nunez kurz vor der Pause blieben die einzigen gefährlichen Szenen.

Zusätzlich musste Manuel Ugarte nach einem Zusammenstoß verletzt vom Feld getragen werden. Zur Pause wechselte Uruguay zudem den Torhüter: Sergio Rochet ersetzte Fernando Muslera.

Die Spanier verwalteten die Führung in der zweiten Hälfte kontrolliert, ohne selbst viele Chancen herauszuspielen. Dani Olmo vergab aus guter Position (63.), Ferran Torres traf in der Schlussphase die Latte (86.).

Rote Karte und Bielsas bitteres Fazit

In der Nachspielzeit sah Agustin Canobbio nach einem harten Einsteigen gegen Pau Cubarsi die Rote Karte (95.). Für Teamchef Marcelo Bielsa war es zudem die letzte Partie als Trainer Uruguays.

Bielsa zeigte sich enttäuscht: „Was ich dem uruguayischen Fußball gegeben habe, ist letztlich nichts. Denn ganz gleich, welchen Beitrag ein Nationaltrainer leistet – ohne ein positives Ergebnis verliert das alles an Bedeutung.“

Zum Spiel sagte er: „Das Spiel sei aus seiner Sicht sehr ausgeglichen gewesen. Ein Unentschieden wäre verdient gewesen, und ich denke, wir hätten diesen einen Punkt verdient gehabt. An unserer Leistung hat es nicht gelegen.“

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