von lif 21.06.2026 13:28 Uhr

Bozen sagt der Tigermücke den Kampf an

Mit den ersten heißen Tagen hat die Stadt Bozen ihren Appell gegen die Tigermücke erneuert. Ohne die Mithilfe der Bevölkerung, so die Botschaft, lässt sich die Ausbreitung des lästigen Insekts kaum eindämmen.

Foto: LPA

Da die Bozner Bevölkerung überwiegend in Mehrfamilienhäusern lebt, hat die Stadt in den vergangenen Tagen alle Hausverwaltungen angeschrieben. Sie sollen die vom Bürgermeister angeordneten Vorkehrungen rechtzeitig umsetzen, damit sich die Mücke nicht ungehindert vermehrt und zu einer Gesundheitsgefahr wird. Auf öffentlichem Grund ist die Stadt selbst aktiv: Bereits im Mai brachte das Umweltressort auf Straßen, Plätzen, in Parks sowie auf den Freiflächen von Schulen und Kindergärten Larvizide aus, die die Mücke in einem sehr frühen Entwicklungsstadium abtöten. Auf privatem Grund sind dagegen die Eigentümer beziehungsweise die Verwalter der Mehrfamilienhäuser zuständig.

Entscheidend ist, jede noch so kleine Wasseransammlung im Freien zu vermeiden – ob auf Balkonen, in Innenhöfen oder Gärten. Wo sich Wasser nicht vermeiden lässt, etwa in Gullys, Schächten oder Regenwassereinläufen, sollten regelmäßig Larvizide eingesetzt werden. Diese sind in Gartenmärkten, Gärtnereien und Apotheken erhältlich. Die entsprechende Bürgermeisterverordnung gilt jeweils von April bis Oktober.

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