Bozen: Diskussionen um Sprengtechnik und Steinschlagschutz

Insgesamt nahmen rund 500 Personen aus Italien und dem Ausland teil, entweder vor Ort oder per Videokonferenz zugeschaltet.
Austausch über moderne Sprengtechnik und große Infrastrukturprojekte
Im Mittelpunkt der Tagung standen aktuelle Entwicklungen in der zivilen Sprengtechnik. Behandelt wurden unter anderem große Infrastrukturprojekte, Aushubarbeiten in komplexen städtischen Umgebungen, die Sicherung von Felswänden sowie neue Überwachungssysteme und innovative Technologien für den kontrollierten Einsatz von Sprengtechnik.
Die internationale Ausrichtung der Veranstaltung wurde besonders hervorgehoben, auch durch die Vielfalt der Vortragenden.
Fokus auf Sicherheit und Steinschlagrisiko in Südtirol
Der für Geologie zuständige Landesrat Christian Bianchi betonte bei der Tagung die Bedeutung des fachlichen Austauschs zwischen Experten, Unternehmen, Institutionen und Forschung. Südtirol sei aufgrund der Vielzahl an Baustellen ein bedeutendes Einsatzgebiet für zivile Sprengtechnik. Dadurch habe sich eine hohe fachliche Kompetenz und eine gefestigte Sicherheitskultur entwickelt.
Ein besonderer Schwerpunkt in Südtirol sei die Minderung des Steinschlagrisikos. Durch geologische Analysen, Überwachungsmaßnahmen und Modellierungen könnten Gefahrensituationen präzise erkannt und gezielte Maßnahmen geplant werden. Auch der Einsatz von Sprengtechnik spiele dabei eine Rolle, wobei die Arbeiten möglichst schonend für die Umgebung durchgeführt würden.
Laut Bianchi sei dies auch der hochqualitativen Arbeit des zuständigen Amtes zu verdanken. Der Einsatz zur Erhöhung der Sicherheit für Infrastrukturen und Bevölkerung bei gleichzeitig effizientem Einsatz öffentlicher Mittel habe auch über die Landesgrenzen hinaus Interesse geweckt und die lokalen Kompetenzen unter Beweis gestellt.






