Land investiert Millionen in neue Gesundheitsbauten

Konkret geht es um das Fünfjahresprogramm 2026 bis 2030 für Sanitätsbauten, das die Landesregierung genehmigt hat. Damit sei die Grundlage geschaffen, um zentrale Bauvorhaben für die Gesundheitsversorgung zu planen und umzusetzen, erklärt Gesundheitslandesrat Hubert Messner. „Nun können sukzessive Raumprogramme genehmigt, Planungen gestartet und Arbeiten vergeben werden“, so Messner.
Investiert werde gezielt dort, wo Menschen konkret Unterstützung brauchen, wie zum Beispiel in die Versorgung von Kindern, in die psychische Gesundheit und in die Ausbildung von Fachkräften. Das Programm stärke die Qualität der Gesundheitsversorgung, betont der Landesrat.
Diese Projekte sind geplant
- die landesweite Palliativeinrichtung für Kinder und Jugendliche in Tisens/Prissian, die Familien in schwierigen Lebensphasen begleiten soll (rund 11,8 Millionen Euro)
- ein neues psychiatrisches Wohnheim in Sterzing nach modernen Standards (rund vier Millionen Euro)
- die Erweiterung des Gebäudes für Rettungsdienste beim Krankenhaus Bozen (rund zehn Millionen Euro)
- die neue Medizinfakultät neben dem Ausbildungszentrum für Gesundheitsberufe Claudiana beim Krankenhaus Bozen (rund 35 Millionen Euro)
- der Erwerb von Wohneinheiten für Praktikantinnen und Praktikanten beim Krankenhaus Bruneck (rund 740.000 Euro)
An der Erstellung des Investitionsprogramms waren das Landesamt für Sanitätsbauten, die zuständigen Stellen der Landesverwaltung und der Südtiroler Sanitätsbetrieb beteiligt.






