Südtirol: Rund 100 Feuerwehreinsätze nach schweren Unwettern

Die Unwetter entwickelten sich zunächst über dem Etschtal und zogen anschließend über das Sarntal bis ins Gadertal. Besonders schwer betroffen war der Raum St. Vigil in Enneberg. Entlang der Zugbahn gingen innerhalb von nur rund 30 Minuten örtlich zwischen 30 und 40 Millimeter Niederschlag nieder. Begleitet wurden die heftigen Regenfälle von starken Windböen.
Die Folgen waren landesweit spürbar. Das Einsatzspektrum der Feuerwehren reichte von überfluteten Kellern, Tiefgaragen und landwirtschaftlichen Gebäuden über Vermurungen und Hangrutsche bis hin zu verschlammten Straßen, verlegten Bachläufen und umgestürzten Bäumen.
Sarntal und Gadertal besonders betroffen
Besonders betroffen waren mehrere Ortschaften im Sarntal sowie im Gadertal. Dort waren teilweise umfangreiche Aufräum- und Sicherungsarbeiten erforderlich. Zahlreiche Verkehrswege mussten freigemacht und Gebäude vor weiteren Schäden geschützt werden.
Zahlreiche Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner standen bis in die Nachtstunden im Dauereinsatz. Durch ihren raschen und koordinierten Einsatz konnten viele Schäden begrenzt und die Sicherheit der Bevölkerung wiederhergestellt werden.
Die genaue Schadenshöhe ist derzeit noch nicht bekannt.






