Neuer Leitfaden soll Kinder und Jugendliche besser schützen

Der Leitfaden bietet praktische Hilfestellungen für die Erarbeitung individueller Schutzkonzepte. Diese werden aufgrund neuer Förderrichtlinien des Landes künftig verpflichtend und müssen von den betroffenen Einrichtungen bis Ende 2027 umgesetzt werden.
Entwickelt wurde der Leitfaden gemeinsam mit Fachorganisationen wie Forum Prävention, der Kinder- und Jugendanwaltschaft sowie dem Jugendhaus Kassianeum. Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen zur Prävention, Risikoanalyse und Intervention sowie die aktive Einbindung von Kindern und Jugendlichen. Nach Ansicht der Initiatoren können Schutzkonzepte nur dann wirksam sein, wenn junge Menschen an deren Gestaltung beteiligt werden.
Die drei Dachverbände kündigten zudem weitere Workshops und Unterstützungsangebote an. Ziel sei es, sichere Räume zu schaffen, in denen sich Kinder und Jugendliche geschützt, ernst genommen und willkommen fühlen. Durch die Einführung der Schutzkonzepte soll die Qualität und Sicherheit der Jugendarbeit in Südtirol nachhaltig verbessert werden.
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