Ist „Timmy“ tot? Rätsel um toten Buckelwal in Dänemark

Ein Mitarbeiter der dänischen Naturschutzbehörde entnahm dafür eine Gewebeprobe direkt aus dem Kadaver des Tieres. Ein DNA-Test soll nun endgültig Aufschluss über die Herkunft des Wals geben.
Mehrfach gestrandeter Wal sorgt für Aufsehen
Timmy war vor rund zwei Wochen etwa 200 Kilometer weiter nördlich von einer Barge ins Meer gebracht worden, nachdem er zuvor am Timmendorfer Strand sowie bei Wismar mehrfach gestrandet war. Experten von Naturschutzorganisationen wie Greenpeace hatten bereits damals darauf hingewiesen, dass das Tier vermutlich geschwächt sei und möglicherweise nicht selbstständig im offenen Meer überleben könne.
Sie sprachen sich deshalb gegen ein erneutes Aussetzen im offenen Wasser aus, da der Wal dort möglicherweise hätte verenden können.
Sollte sich bestätigen, dass es sich bei dem toten Tier tatsächlich um Timmy handelt, würden diese Einschätzungen im Nachhinein bestätigt werden. Die aufwendige Rettungsaktion war von privaten Geldgebern finanziert worden. Ein GPS-Sender, der Aufschluss über den Aufenthaltsort des Tieres geben sollte, funktionierte nach Angaben nicht zuverlässig. Bislang wurde er am Kadaver nicht gefunden.
Noch keine eindeutige Bestätigung
Die dänische Umweltschutzbehörde teilte am Freitagnachmittag mit, dass bislang keine eindeutigen Merkmale festgestellt worden seien, die bestätigen könnten, dass es sich um den in Deutschland gestrandeten Buckelwal handelt. Gleichzeitig könne diese Möglichkeit derzeit aber auch nicht ausgeschlossen werden.
Die Untersuchungen und der DNA-Test sollen nun endgültige Klarheit über die Identität des Tieres bringen.






